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Basketball
Elephants haben Respekt vor Bonner Bubis

Basketball: Elephants haben Respekt vor Bonner Bubis
Wiedersehen: Im WBV-Pokal muss Bastian Becker (M.) mit den Elephants beim ehemaligen Ligarivalen BBG Herford ran. FOTO: Lothar berns
Grevenbroich. Basketball-Regionalligist aus Grevenbroich richtet sich gegen Telekom Baskets II auf hartes Spiel ein. Von Dirk Sitterle

Vor den Basketballern der NEW' Energie Elephants liegen stressige Tage: Morgen Abend (Anpfiff 19.30 Uhr) steht für den Regionalligisten in Gustorf zunächst das ultraschwere Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn II auf dem Plan. Am Mittwoch (20.30 Uhr) folgt erneut zu Hause die vorgezogene Partie gegen den TV Salzkotten und nur drei Tage danach geht es zum Neuling SWAP Ballers Ibbenbüren (19 Uhr).

Das unter dem Motto "Afterwork-Party" stehende Match gegen Salzkotten gehört bereits zur Rückrunde und hätte ursprünglich am 6. Dezember stattfinden sollen. Dann ist der "Elephants-Dome" wegen des Einbaus der neuen Tribüne jedoch gesperrt. Da der von Grevenbroich vorgeschlagene Termin an Karneval von WBV-Spielleiter Rüdiger Grund abgelehnt wurde, blieb nun nur der 12. November. "Eine Ansetzung, mit der keiner zufrieden ist", sagt Elephants-Trainer Hartmut Oehmen. Und weil eine schlechte Nachricht selten alleine kommt, hatten er und seine Jungs auch bei der Auslosung der dritten Runde im WBV-Pokal Pech: Am 23. November, nur einen Tag nach dem Liga-Kracher gegen Schalke 04, wartet in Ostwestfalen Regionalliga-Absteiger BBG Herford auf den Titelverteidiger.

Langeweile dürfte bis Weihnachten also nicht aufkommen bei den Elephants, für die Oehmen nach den so wichtigen Siegen gegen Wulfen und Dorsten diese Perspektive entwickelt hat: "Gewinnen wir gegen Bonn und Ibbenbüren, sind wir mit einem Heimsieg gegen Schalke wieder oben dran." Hört sich toll an, die Umsetzung dürfte den Erftstädtern allerdings einige Schwierigkeiten bereiten. Schon die Partie gegen Bonn II ist heikel, denn die Telekom-Bubis haben nichts mehr mit dem Punktelieferanten der vergangenen Jahre zu tun. "Die sind viel, viel, viel besser geworden", warnt Oehmen.

Zusätzlich zu US-Profi Anthony Vroblicky (22) - mit 11,7 Punkten im Schnitt ist der 2,08 Meter große Power Forward gar nicht mal der erfolgreichste Schütze der Bonner - stehen im 2,03 Meter großen Robin Lodders (19), mit 13,1 Punkten Topscorer, sowie in Valentin Blass (19) und Thomas Michel (19) noch drei weitere Akteure im Kader, die in der Erstvertretung schon Bundesliga-Luft geschnuppert haben. Mehr noch: Der Tabellenachte kann sechs Spieler aufs Feld schicken, die allesamt zweistellige Punktezahlen im Schnitt aufweisen. Zum Vergleich: Nico Mertz ist als 13. mit 3,5 Punkten der schlechteste Punktesammler der Baskets. Das Schlusslicht der Elephants ist Center Marvin Kruchen mit 3,6 Zählern. "Und der steht bei uns in der ersten Fünf", sagt Oehmen. Hinter Schalke (90,9), aber vor Grevenbroich (86,3) ist Bonn mit durchschnittlich 87,2 Punkten das zweitbeste Team in der Liga.

"Das ist zum ersten Mal eine Bonner Mannschaft, die man absolut ernstnehmen muss", sagt Oehmen. "An einem guten Tag können die jeden Gegner schlagen." Freilich stehen die Topleute wegen ihrer Einsätze in der Profitruppe nicht immer zur Verfügung. Für die Elephants spricht zudem die größere Erfahrung. Nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind jedoch Farid Sadek und Davon Roberts. Oehmen: "Sie sind vielleicht bei guten 50 Prozent." Jo Lange spielt mit Gesichtsmaske.

Quelle: NGZ
 
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