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Ende für Ende beim BV Wevelinghoven

Lokalsport: Ende für Ende beim BV Wevelinghoven
Michael Ende geht am Saisonende zum TuS Grevenbroich. FOTO: LA-Shots
Rhein-Kreis. Kreisliga A: Der 43-Jährige trainiert in der neuen Saison den TuS Grevenbroich. Topspiel in Delhoven. Von Felix Strerath

Trotz aller Bemühungen muss der BV Wevelinghoven seinen Fußball-Trainer Michael Ende am Saisonende ziehen lassen. Der 43-Jährige hat sich entschlossen, seinen auslaufenden Vertrag in der Gartenstadt nicht zu verlängern und seine Karriere im Sommer beim TuS Grevenbroich fortzusetzen.

"Michael hat uns mitgeteilt, dass er eine neue sportliche Herrausforderung sucht", erklärt Wevelinghovens Sportlicher Leiter Erolt Möller und sagt weiter: "Wir hätten gerne verlängert, fachlich ist Michael ein Topmann." Mit Ende landete Wevelinghoven vergangene Spielzeit auf Rang drei und mischt auch in diesem Jahr oben mit. Das Ziel von Übungsleiter Ende ist in dieser Woche dann auch öffentlich geworden. Bezirksligist TuS Grevenbroich hat sich die Dienste des Grevenbroichers gesichert. "Wir haben Michael schon länger auf dem Zettel", verrät Wilfried Faßbender, der Vorsitzender des TuS Grevenbroich.

Ende beerbt damit Lars Faßbender, der den Job von vorneherein lediglich als Übergangslösung übernommen hatte. "Das war sein ausdrücklicher Wunsch", so Faßbender Senior. Für den Coach Michael Ende ist es eine Rückkehr zu seinem Heimatverein. Beim TuS Grevenbroich ist er groß geworden und kickte in der Jugend des Klubs. "Wir haben einen jungen Trainer mit Stallgeruch gesucht. Da war es naheliegend, den Kontakt zu Michael zu suchen", so Wilfried Faßbender. Ob Ende der Kreisliga A trotz Vereinswechsel erhalten bleibt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Der TuS Grevenbroich kämpft in der Bezirksliga um das Überleben. Aktuell beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nur noch zwei Zähler.

Aufgabe von Erolt Möller und dem BV Wevelinghoven wird es nun sein, einen adäquaten Ersatz für die Position an der Seitenlinie zu finden. Sportlich läuft es bis dato sehr ordentlich beim BVW. Am Donnerstag rangen die Wevelinghovener dem Tabellenzweiten Novesia einen Zähler ab (2:2). Nach Führung durch Benedikt Klasen kamen die Neusser mit einem Doppelschlag von Christoph Kattner zurück. Tim Gauls rettete dann mit seinem Treffer für Wevelinghoven den Punkt. Morgen (15 Uhr) gastiert Wevelinghoven beim Tabellenschlusslicht SSV Delrath. Abstiegskampf Sieben Teams müssen ernsthaft um den Verbleib in der Kreisliga A bangen - drei von Ihnen wird es definitiv am Saisonende erwischen. Gerade einmal sechs Zähler trennen den Letzten Delrath (14 Punkte) und den Tabellenzehnten SVG Weißenberg (20 Punkte). Im direkten Duell am Donnerstag trennten sich der TSV Norf und der VdS Nievenheim II 1:1-Unentschieden (0:1). Norf holte in Unterzahl einen Rückstand auf und geht somit nur als moralischer Sieger aus der Partie hervor. Morgen (13 Uhr) muss Norf dann zur SG Kaarst II. "Kaarst spielt unter den Erwartungen. Wir sind also nicht gerade Favorit", erklärt Norfs Trainer Fabian Nellen, der aber auch sagt: "Das Ziel ist ganz klar ein Sieg." Freude bereitet Nellen, dass sein Team nun endlich in einen Rhythmus finden kann. Eine Absage der Spiele in Kaarst und Donnerstag in Weißenberg ist aufgrund der Kunstrasenplätze extrem unwahrscheinlich.

Das zweite direkte Duell im Tabellenkeller steigt beim SV Glehn. Das Team von Trainer Thomas Maassen empfängt morgen (15 Uhr) die SVG Weißenberg. "Das wird ein Sechs-Punkte-Spiel", weiß Maassen. Mit einem Sieg könnte Glehn sogar an den Gästen vorbeiziehen - bei einer Niederlage verliert man einen Konkurrenten allerdings aus den Augen. In Weißenberg will man vom Druck momentan nichts wissen. "Wir wollen das weniger thematisieren und die Lockerheit zurückfinden. Der Spaß am Spiel ist entscheidend", erklärt Weißenbergs Trainer Nico Rittmann. Um seine Kicker enger zusammenzuschweißen, setzt Rittmann auf teambildende Maßnahmen - gestern ging die Mannschaft gemeinsam essen. Spitzenspiel Die Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg könnte bereits morgen fallen. Sollte Delhoven das Duell mit dem ersten Verfolger DJK Novesia für sich entscheiden können, würde der Vorsprung schon zehn Zähler betragen. Davon will FC-Coach Dennis Kessel allerdings nichts wissen: "Das wäre verfrüht. Es bleibt trotzdem alles offen. Die Saison ist dafür noch viel zu lang." Dennoch sieht er eine "große Chance." Des Weiteren spielen Die Sportfreunde Vorst stehen gegen den TuS Hackenbroich unter Druck. Die Mannschaft der Stunde, der 1. FC Grevenbroich-Süd, bekommt es zu Hause mit der SG Rommerskirchen/Gilbach zu tun. Die Reserve des VdS Nievenheim II muss vor heimischen Publikum gegen die SVG Grevenbroich ran und der SV Rosellen gastiert bei der zweiten Garde des SC Kapellen.

Quelle: NGZ
 
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