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Lokalsport
Erstliga-Nachwuchs des 1. FC Köln gewinnt

Kleinenbroich. Fußball-Stars von morgen kicken beim Kleinenbroicher C-Jugend-Turnier um den "KidsVision-Cup". Von Christos Pasvantis

Wer in der Fußball-Jugend von Teutonia Kleinenbroich anfängt, der hat meistens früh einen ganz großen Traum: einmal selbst gegen die "Stars von morgen" anzutreten. Wie praktisch, dass sich beim C-Jugend-Hallenturnier der Teutonen seit Jahren die Spitzenvereine Nordrhein-Westfalens die Klinke in die Hand geben. So kickten in den vergangenen Jahren bereits Spieler wie Nuri Sahin (Borussia Dortmund) oder Adil Chihi (ehemals 1. FC Köln) in Kleinenbroich. Den "KidsVision-Cup", der am vergangenen Wochenende bereits in 16. Auflage stattfand, sicherte sich dieses Mal der Nachwuchs des 1. FC Köln, der sich mit einem 6:2-Finalsieg im rheinischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach hochverdient durchsetzte.

"Das Turnier ist gerade für unseren Nachwuchs immer eine tolle Erfahrung und etwas Besonderes in ihrer Laufbahn", weiß Teutonias C-Jugend-Trainer Oliver Gaudian. Zwar war für seine Schützlinge auch in diesem Jahr nach einer 2:9-Niederlage gegen Rot-Weiß Essen im Spiel um Platz sieben nur der letzte Platz drin, mit der Leistung seiner Jungs war der Coach aber dennoch hochzufrieden: "Am Anfang ist der Respekt und die Angst vor den ,Großen' natürlich noch spürbar, das nimmt aber von Minute zu Minute ab. Ich hoffe, dass die Spieler sich gerade in Sachen Disziplin und Verantwortung etwas abgucken. Talent reicht nicht, es gehört viel harte Arbeit dazu." Turnierleiter Andreas Picker ist beeindruckt von der spielerischen Klasse: "Mit welcher Geschwindigkeit und Spielintelligenz die schon unterwegs sind, ist einfach verblüffend."

Möglich macht die Veranstaltung Jahr für Jahr eine gut 50 Helfer starke Einheit rund um Picker, die nicht erst seit der vergangenen Woche rund um die Uhr im Einsatz war. Schließlich wollen der Bundesliga-Nachwuchs genau wie die über 200 Zuschauer in der Kleinenbroicher Dreifachsporthalle ordentlich verpflegt und betreut sowie der Ablauf reibungslos organisiert sein. Eine Aufgabe, die Pickers Team erneut bewältigt ist. "Das Feedback von den Vereinen ist fast immer sehr gut, alle kommen gerne Jahr für Jahr wieder", sagt der Turnierleiter.

So kommt er sogar in den Genuss der Qual der Wahl, denn um die acht teilnehmenden Teams, zu denen auch Titelverteidiger Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf, der VfL Bochum und Alemannia Aachen gehörten, habe es viele weitere Bewerber gegeben. "Mittlerweile ist es so, dass die Vereine bei uns anfragen, ob sie kommen dürfen", sagt Picker. Für den ist die Arbeit in dieser Woche übrigens keinesfalls beendet. Schon in diesen Tagen gehen die ersten Mails an die Profivereine raus: "Sobald alles abgebaut und die Halle aufgeräumt ist, beginnen wir mit den Vorbereitungen für 2017. Wenn man da nicht schnell ist, klappt es nicht."

Quelle: NGZ
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