| 00.00 Uhr

Handball
Ex-Weltmeister kehrt zum Quirinus-Cup zurück

Handball: Ex-Weltmeister kehrt zum Quirinus-Cup zurück
Geballte Kompetenz auf der Trainerbank des HSV Hamburg: (v.l.) Torsten Jansen, 2007 Weltmeister mit der Deutschen Handball-Nationalmannschaft, und sein Nachfolger Lars Hepp, zuletzt beim Zweitliga-Aufsteiger VfL Eintracht Hagen. FOTO: Woitschützke Andreas
Neuss. Kinder, wie die Zeit vergeht. Nach 22 Jahren kehrte Torsten "Toto" Jansen über Pfingsten zum Quirinus-Cup zurück. Dass er damals mit der A-Jugend von TuSEM Essen im Finale gegen Dukla Prag den Kürzeren zog, hat der mittlerweile 40-Jährige nicht vergessen. "Die Erinnerungen an das tolle Wochenende in Neuss sind bei mir noch frisch", versichert er. Nun. Die Scharte von der Niederlage ist zumindest ausgewetzt: Als Trainer der männlichen A-Jugend des HSV Hamburg holte der Weltmeister von 2007 mit dem 15:10-Erfolg über die HSG Neuss/Düsseldorf den verpassten Turniersieg nach.

Seinen Posten im Nachwuchsbereich übergibt er nun seinem Nachfolger Lars Hepp. Seine vorrangige Aufgabe ist es ab sofort, die Herren des HSV in die 2. Bundesliga zu führen. Von seinem Auftritt als Spieler beim Quirinus-Cup sind dem 178-fachen Nationalspieler (503 Tore), der auf Linksaußen und in der Abwehr trotz überschaubarer Größe (1,85 Meter) häufig auf der Halbposition eingesetzt wurde, "neben der vollen Hütte und der einzigartigen Stimmung am Finaltag in der Stadionhalle" vor allem zwei Dinge im Gedächtnis geblieben: "Wir haben damals mit der Mannschaft bei der Familie Kehrmann in Büttgen übernachtet.

" Die Eltern von Florian Kehrmann, 2007 gemeinsam mit Jansen im Weltmeister-Team, sind dem Handball im Rhein-Kreis bis heute eng verbunden. Zum "Mister-Quirinus-Cup schaffte es Jansen vor zwei Jahrzehnten nicht, das hielt ihn jedoch nicht davon ab, bei der das Turnier abschließenden Disco ausgiebigst Bekanntschaft mit den auch damals schon recht ansehnlichen Spielerinnen der ungarischen Klubs aus Ferencváros, einem Stadtteil von Budapest, und Györ zu machen.

Dass es die gemeinsame Party am Pfingstsonntag inzwischen nicht mehr gibt, findet er darum ausgesprochen schade. Zu seiner Beruhigung: Eine Neuauflage sei in Arbeit, verspricht NHV-Vorsitzender Volker Staufert. Was die "Beobachtung und Begutachtung der ungarischen Mädels" letztlich brachte, darüber schweigt der Handballer. Der Quirinus-Cup bewahrt sein Geheimnis ...

Quelle: NGZ
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Handball: Ex-Weltmeister kehrt zum Quirinus-Cup zurück


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.