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Lokalsport
Faßbender trifft auf Ex-Trainer

Rhein-Kreis. Bezirksliga: TuS empfängt Gnadental. Holzheim heute zu Gast in Rheydt. Von Christos Pasvantis

Am 27. Bezirksliga-Spieltag steht der FC Zons vor einem Abstiegskrimi gegen den TV Kalkum. In Grevenbroich kommt es zum Trainerduell zweier alter Bekannter, während Holzheim seine Aufstiegsambitionen heute in Rheydt untermauern möchte.

Gruppe 1: FC Zons - TV Kalkum/Wittlaer. Langsam, aber sicher beginnt wieder die Zeit des Jahres, in der Trainer und Verantwortliche anfangen, inflationär von Endspielen zu sprechen. So weit will der Zonser Coach Björn Haas zwar noch nicht ganz gehen, er betont jedoch: "Das ist noch kein Endspiel. Aber wir müssen es so angehen, als wäre es eins." Denn nachdem der TSV Aufderhöhe am Ostermontag einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf feierte, steht den Zonsern das Wasser im Tabellenkeller bis zum Hals. Als nun Vorletzter haben sie zwei Punkte Rückstand auf Kalkum und den Relegationsplatz. "Die nächsten vier Spiele sind entscheidend", glaubt Haas, der am kommenden Donnerstag beim Schlusslicht in Hassels gastiert. Gegner Kalkum, das nach zwei Aufstiegen in Folge zwischenzeitlich in der Oberliga spielte, versucht nun, den dritten Abstieg in Serie zu verhindern. Bei den Nord-Düsseldorfern stimmte die Formkurve zuletzt trotz starker Gegner wieder.

SV DITIB Solingen - TSV Bayer Dormagen. Vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang sind es für den TSV Bayer, der in Solingen vor einer großen Unbekannten steht. "Man hört, dass das ein sehr launischer Gegner ist. Trotzdem sind die immer noch im Rennen um die Meisterschaft", sagt Trainer Frank Lambertz, der allerdings anmerkt: "Wir haben schon mehrfach bewiesen, dass wir gegen starke Mannschaften punkten können. Seltsamerweise passen wir uns dem Niveau des Gegners immer an."

SV Uedesheim - VfB Hilden II. Uedesheim ist endgültig 'raus aus dem Aufstiegsrennen, daher kann Coach Ingmar Putz die Zeit nun dafür nutzen, seine ohnehin junge Mannschaft auf die kommende Saison vorzubereiten: "Wir werden dem einen oder anderen die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren." Bei der 0:1-Pleite in Eller war das notgedrungen Okan Kaya. Der 19-jährige habe es im Mittelfeld laut Putz "sehr gut gemacht, deshalb bleibt er in der Mannschaft".

Gruppe 4: Rheydter SV - Holzheimer SG. Zur Topspielzeit von 19.30 Uhr tritt der Tabellenzweite aus Holzheim heute Abend im RSV-Stadion an, wo die Gastgeber ihre womöglich letzte Chance im Aufstiegsrennen nutzen wollen. Die HSG hat den Kreispokalsieg (1:0 gegen Jüchen) am Ostermontag teuer bezahlt, Stürmer Yannick Joosten (19 Tore, 15 Vorlagen) spielte angeschlagen und fällt nun mit Knöchelproblemen vorerst aus. Coach Guido van Schewick ist deswegen aber nicht bange: "Wir haben gezeigt, dass wir auch mit Ausfällen eine gute Truppe auf den Platz stellen können. Das gibt unser Kader her."

Teutonia St. Tönis - SV Bedburdyck/Gierath. Derweil würde sich van Schewick über einen Bedburdycker Punktgewinn gegen den Spitzenreiter freuen. St. Tönis ist allerdings eine Macht und aktuell seit 17 Spielen ungeschlagen.

TuS Grevenbroich - DJK Gnadental. Spiele bei seinem Ex-Verein sind für DJK-Trainer Jörg Ferber etwas Besonderes: "Das ist immer ein bisschen emotional." Das gilt diesmal umso mehr, da in Lars Faßbender beim TuS ein ehemaliger Spieler sowie treuer Weggefährte Ferbers an der Seitenlinie steht und beide Vereine gegen den Abstieg kämpfen. "Jetzt ist das Spiel auch noch in einer Phase, in der es für beide Vereine um alles geht", sagt Ferber, für den ein Sieg "wie ein Meilenschritt" in Richtung Klassenerhalt wäre. Aktuell hat die DJK sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge, allerdings auch das schwerste Restprogramm unter den Abstiegskandidaten. Mit Ausnahme Holzheims spielt sie noch gegen die ersten Sechs der Tabelle. Gegenüber Faßbender freut sich auf das Duell: "Ich bin mit Jörg schließlich gut befreundet." Morgen hofft er auf eine ähnliche Leistung wie am Dienstag gegen Rheydt (1:1): "Mit diesem Einsatz und Willen holt man in der Liga auch die nötigen Punkte."

SG Kaarst - Fortuna Dilkrath. Bei neun Punkten Vorsprung und zuletzt ansteigender Formkurve sieht es in Kaarst nach einem sorgenfreien April aus. "Wir hoffen, dass wir die letzten Wochen geruhsam angehen können", sagt Obmann Poli Minas. Das verrückte Hinspiel ging mit 5:4 an die SG, in den letzten drei Kaarster Heimspielen fielen im Schnitt fast acht Tore. "Bei uns gibt es am Sonntag also eine Torgarantie", stellt Minas lachend fest.

Quelle: NGZ
 
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