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Lokalsport
FC Delhoven empfängt Zons zum Topspiel

Rhein-Kreis. Kreisliga A: Aktuell machen die Regionalligisten dem Kreis Neuss einen Strich durch die Rechnung. Von Felix Strerath

Kurios ist die Situation mit dem Auf- und Abstieg in der Fußball-Kreisliga A sowieso: Ob es einen oder zwei Aufsteiger gibt, ob zwei oder drei Teams den bitteren Gang in die Kreisliga B antreten, das hängt allein von den Regionalligisten aus dem Verband Niederrhein ab. Das Zünglein an der Waage wird wohl RW Essen spielen. Kray ist schon zu weit abgeschlagen und die SSVg Velbert scheint nicht in der Lage, die Liga zu halten. Doch nun steht in RW Essen ein dritter Verein auf einem Abstiegsplatz. Hoffnung macht allerdings, dass Essen drei Spiele weniger absolviert hat als die Reserve des 1. FC Köln und nur zwei Punkte Rückstand. Eine vorzeitige Entscheidung ist daher jedoch nicht zu erwarten.

Topspiel Entscheidend ist der Ausgang in der Regionalliga vor allem für die Teams im Kampf um Platz zwei. Morgen (15 Uhr) empfängt der Tabellenzweite Delhoven den Dritten Zons. Vielleicht fällt dort noch keine Vorentscheidung, dennoch könnten die Teams ein wichtiges Zeichen setzen. Sascha Querbach, Trainer des FC Delhoven, freut sich auf die Begegnung: "Das wird ein heißes Spiel. Wir wollen besser sein, als in der Hinrunde." Im Hinspiel lieferten sich die Klubs eines der torreichsten Duelle der Saison. Zons schoss, nach dem Delhoven immer wieder ausgeglichen hatte, in der Nachspielzeit den 5:4-Siegtreffer. Michael Busch, Delhovens damaliger Torschütze zum 4:4, muss gesperrt passen. Aufseiten der Zonser fällt neben den gesperrten Jörn Ferber und Gil Nicklas auch Kapitän Marcel Rose aus. Zons Coach Thorsten Knuth schiebt die Favoritenrolle an Delhoven ab: "Wir sind noch nicht im Rhythmus und Delhoven ist extrem heimstark."

Schwer unter Druck Normalerweise schrauben die Coaches ihre Erwartungshaltung gegen den Ligaprimus Gierath zurück. Zu Recht, denn Gierath hat von 21 Spielen noch kein einziges verloren. Doch Hackenbroichs Trainer Andreas Pallasch bleibt nichts anderes übrig: "Wir müssen gewinnen, um oben dranzubleiben." Auf Delhoven beträgt der Rückstand nämlich schon ganze sechs Zähler. "Wir wollen ihnen wenig Räume anbieten und die schnellen Außenspieler stoppen", erklärt Pallasch seine Taktik. Die Gierather reisen mit leichten Personalproblemen an: Marcel Preckel, Alexander Wirtz und Michael Fabry sind angeschlagen. "Das wird nicht leicht. Ich wünsche mir einen Punkt und das wir konzentrierter spielen als gegen Novesia."

Schwere (einfache) Gegner Gegen die Teams aus dem Tabellenkeller tut sich der BV Wevelinghoven schwer. Die vermeintlich einfachen Spiele werden zu Stolpersteinen. So reichte es gegen den SSV Delrath und den SV Glehn jeweils nur zu einem 1:1-Unentschieden. Morgen steht nun das Auswärtsspiel gegen den Tabellenvorletzten FC Straberg an. "Wir könnten uns wieder mal schwertun", vermutet auch BV-Trainer Armin Kiese. Doch mit nun drei Siegen im Rücken sollte Wevelinghoven mit großem Selbstvertrauen in Straberg anreisen. Dessen ist sich Kiese bewusst: "Wenn wir vom Kopf und Willen die Leistung der letzten Wochen auf den Platz bringen, dann sollte eigentlich nichts schiefgehen."

Die weiteren Partien des Wochenendes Die in der Rückrunde ebenfalls noch ungeschlagene Novesia muss beim VfR Büttgen ran. Noch ist die Novesia im Aufstiegsrennen voll mit dabei. "Wenn das klappt, wäre es ein Traum. Sollten wir nicht aufsteigen, wäre das trotzdem eine hervorragende Saison", so Novesias Coach Mehmet Altin. Das Tabellenschlusslicht SG Orken/Noithausen empfängt morgen die Nievenheimer Reserve. Delrath ist weiterhin arg gebeutelt und muss sich für das Duell in Grevenbroich-Süd Spieler der zweiten Mannschaft ausleihen. Dennoch sagt Trainer Michael Stadler: "Wir wollen ein anderes Gesicht zeigen." Im Zeichen des Abstiegskampfes steht das Gastspiel der Hippelanker bei der SG Neukirchen/Hülchrath.

Quelle: NGZ
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