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FC Delhoven heißt der nächste Prüfstein für BV Wevelinghoven

Lokalsport: FC Delhoven heißt der nächste Prüfstein für BV Wevelinghoven
Fokussiert: Simon Becker und der BV Wevelinghoven wollen nach langer Zeit mal wieder beim FC Delhoven einen Erfolg feiern. FOTO: Georg Salzburg
Rhein-Kreis. Kreisliga A: SV Glehn hofft auf den ersten Saisonsieg. Hackenbroich empfängt den FC Zons. Von Felix Strerath

In der Fußball-Kreisliga A streiten sich die Verfolger um den Platz hinter Ligaprimus Bedburdyck/Gierath. Doch nicht nur an der Spitze, sondern auch im Tabellenkeller kommt es zu direkten Duellen.

FC Straberg - SV Bedburdyck/Gierath 1:4 (1:2). Schon am Donnerstagabend hat Tabellenführer SV Bedburdyck/Gierath seinen Vorsprung auf vorerst sieben Punkte ausgebaut. Tobias Daumen, Kevin Mülfarth, Ersin Deniz und Leon Tegtmeier schossen die Gierather Tore beim achten Saisonsieg. Meikel Kupper traf zum zwischenzeitlichen 1:1. "Das war eine kleine Art Wiedergutmachung für das Remis gegen Grimlinghausen", erklärte SV-Trainer Jürgen Steins.

FC Delhoven (3.) - BV Wevelinghoven (6.). Zwei Verfolger, die aktuell im Aufwind sind, treffen am morgigen Sonntag (15 Uhr) aufeinander. Der FC Delhoven holte zuletzt drei Siege in Folge - Nievenheim (2:0), Orken (6:0), Grevenbroich-Süd (3:1) - und ist auf heimischem Terrain noch ungeschlagen. Die Gäste aus Wevelinghoven fuhren aus den letzten fünf Spielen vier Siege - Straberg (6:1), Glehn (6:0), Orken (5:0) und Kaarst II (1:0) - und ein Remis (Grimlinghausen 1:1) ein. "Wir wollen unsern Heimvorteil nutzen und die Serie ausbauen", gibt Delhovens Trainer Sascha Querbach vor. Doch er warnt: "Wevelinghoven ist im Aufwind und eine eingespielte Mannschaft." An das letzte Duell hat Delhoven schöne Erinnerungen: In der Saison 2013/2014 sicherte sich Delhoven am vorletzten Spieltag mit einem 2:1-Sieg den Aufstieg in die Bezirksliga. "Delhoven war nie ein gutes Pflaster für uns. Ich kann mich gar nicht mehr dran erinnern, wann wir das letzte Mal in Delhoven gewonnen haben", erzählt Wevelinghovens Trainer Armin Kiese. Das soll sich nun endlich ändern: "Wir wollen auch mal auswärts Punkte holen." Fehlen werden Kiese die erkrankten Benedikt Klasen und Milton Soares-Lamas.

TuS Hackenbroich (2.) - FC Zons (8.). Ebenfalls ein Duell im Verfolgerfeld liefern sich Hackenbroich und Zons. "Das ist ein kleines Derby, man kennt sich untereinander", erklärt Hackenbroichs Trainer Andreas Pallasch. Zons kam in den vergangenen zwei Partien gegen Novesia und Glehn nicht über ein Unentschieden hinaus und müsste, um den Anschluss zu halten, schon einen Sieg in Hackenbroich einfahren. Trainer Thorsten Knuth fordert: "Wir müssen mehr Stabilität in die Defensive bekommen." Gegenüber Pallasch will den "Heimvorteil nutzen" und sich von Zons absetzen. Der Plan von Pallasch ist ganz einfach: "Wir wollen gut spielen und gewinnen."

SV Glehn (15.) - SSV Delrath (10.). Noch immer ohne Sieg ist die Elf von Trainer Markus Franken. Am 11. Spieltag soll sich das nun ändern: "Die Mannschaft will unbedingt den ersten Sieg. Wir werden sehr viel investieren und sind optimistisch, dass es klappt." Ein passender Gegner ist die Mannschaft aus Delrath allerdings nicht. Der SSV ist momentan im Aufschwung. Aus den letzten vier Partien holten die Kicker von Trainer Michael Stadler starke zehn Punkte und kassierten dabei kein einziges Gegentor. Stadler warnt jedoch: "Einige musste ich erst einmal wieder auf den Teppich holen. Wir haben Respekt vor Glehn. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe." Für Delrath könnten die nächsten Partien entscheidend sein. Nach Glehn folgen im FC Straberg und im SC Grimlinghausen jeweils Gegner aus der unteren Region. Die Delrather hätten also die Möglichkeit, sich ein großes Polster zu schaffen.

SG Neukirchen/Hülchrath (12.) - VfR Büttgen (9.). "Wir müssen endlich wieder punkten und neues Selbstvertrauen tanken", fordert Neukirchens Trainer Dirk Hermes. Nach gutem Saisonbeginn verlor die SG zuletzt drei Mal in Folge. Ausfallen wird jedoch der gesperrte Kapitän und Abwehrchef Nils Brückner. Eine ähnliche entscheidende Umstellung gibt es bei den Gästen: Henning Welp ersetzt Jan Awolin im Tor. "Es wäre wirklich wichtig, den Abstand weiter auszubauen", so Trainer Cengiz Yavuz.

DJK Novesia (4.) - VdS Nievenheim II (14.). Nur zwei mickrige Tore schoss Nievenheim in den vergangenen vier Matches und holte dabei keinen einzigen Zähler. Nun soll sich das ändern, hofft Trainer Alex Foth: "Der Knoten soll endlich platzen. Wir wollen ein stabiles Spiel zeigen und die Dinge aus dem Training umsetzen." Nur ist der Gegner nicht irgendwer, sondern die DJK Novesia. Kein Team in der Liga kassierte bislang weniger Gegentore als Novesia - um genau zu sein, sechs in zehn Spielen.

Ebenfalls aktiv ist die personellgeschwächte Kaarster Reserve (7.) beim SC Grimlinghausen (11.). Derweil empfängt Grevenbroich-Süd (5.) das Ligaschlusslicht Orken.

Quelle: NGZ
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