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Lokalsport
Fechterinnen belegen bei der EM in Polen nur Platz neun

Dormagen. Gestern blieb der Deutscher Fechter-Bund (DFB) bei den Europameisterschaften im polnischen Torun erstmals ohne Medaille. Zum Auftakt der Mannschaftswettbewerbe verloren die Florettherren mit dem Bonner Duo André Sanita/Marius Braun und EM-Neuling Alexander Kahl aus Tauberbischofsheim das Viertelfinale gegen Großbritannien mit 34:45. Auch das weibliche Säbelquartett mit den Dormagenerinnen Anna Limbach, Judith Kusian und Lea Krüger sowie Ann-Sophie Kindler aus Eislingen unterlag Aserbaidschan im Achtelfinale mit 42:45 und belegte vor Weißrussland (45:38-Sieg im Platzierungsgefecht) lediglich den neunten Platz.

An den ersten drei Wettkampftagen mit den Entscheidungen im Einzel hatten André Sanita und Carolin Golubytskyi (Tauberbischofsheim) nacheinander Bronze mit dem Florett geholt. Am Mittwochabend war der Dormagener Benedikt Wagner Säbel-Europameister geworden.

Obwohl Anna Limbach im Einzel auf Rang 19 beste Dormagenerin war, räumte Disziplintrainer Eero Lehmann ein. "Sicher haben wir von ihr ein wenig mehr erwartet, aber man muss bedenken, dass sie eine schwere und lange Saison hatte." Ihren jungen Vereinskolleginnen, EM-Debütantin Lea Krüger (34.) und Judith Kusian (36.), ersparte er jegliche Kritik: "Wir sind dabei, den Umbruch in der Mannschaft zu vollziehen. Daher galt es für die jungen Fechterinnen vor allem, Erfahrungen zu sammeln." Der EM-Titel im Damensäbel ging an Sophia Velikaia aus Russland.

(sit)
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