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Ferber schwärmt von Konkurrent aus Kaarst

Lokalsport: Ferber schwärmt von Konkurrent aus Kaarst
Einen Tempodribbler wie Dennis Brune (r.) von der SG Kaarst hätte Gnadentals Trainer Jörg Ferber auch gerne in seinen Reihen. Im direkten Duell muss er morgen versuchen, die Offensive der Gäste im Zaum zu halten. FOTO: anja tinter
Rhein-Kreis. Der Trainer der DJK Gnadental empfängt in der Bezirksliga die SG Kaarst. Abstiegskampf in Delhoven, Holzheim beim TuS unter Druck. Von Christos Pasvantis

Bei den beiden Tabellenschlusslichtern aus Holzheim und Kapellen reißen die schlechten Nachrichten vor dem zehnten Bezirksliga-Spieltag nicht ab. Gnadental braucht Punkte gegen Kaarst.

DJK Gnadental - SG Kaarst. Die SG Kaarst hat es Gnadentals Trainer Jörg Ferber scheinbar angetan. "Das ist eine meiner Lieblingsmannschaften", schwärmt er. "Der Verein ist extrem gut geführt und bestens aufgestellt. Wenn die ins Rollen kommen, sind sie nicht mehr aufzuhalten." Besonders hebt er dabei Flügelflitzer Dennis Brune und Mittelfeld-Arbeiter Özcan Gaman hervor, die er, auch wegen seiner beiden Söhne, gut kennt: "Die beiden liegen mir am Herzen. Wir haben guten Kontakt zueinander." Davon abgesehen will er die Punkte dennoch in Gnadental halten: "Wir brauchen einen Sieg. Auch die Kaarster haben schon gezeigt, dass sie Schwächen haben." Nicht helfen kann dabei Pavel Kmiotek, der das Kunststück fertig gebracht hat, bereits am zehnten Spieltag eine Gelbsperre absitzen zu müssen. SG-Trainer Mo Elmimouni erwartet eine enge Partie: "Wir müssen alles 'reinwerfen und gucken, dass wir unsere Chancen genauso eiskalt verwandeln wie zuletzt."

FC Delhoven - SC Kapellen II. Selbstauflösungserscheinungen in Kapellen? Während aus verschiedenen Gründen zum Dienstagstraining nur fünf Spieler erschienen, lag selbst Trainer Torsten Müllers mit Fieber flach. Aaron Terjung (Zerrung), Dennis Brock (mindestens Kreuzbandriss) und Özkan Dedeeli (Bänderdehnung) werden für den Abstiegsschlager nach ihren bei der 1:3-Pleite gegen Gnadental erlittenen Verletzungen ausfallen. "Das ist eine Riesenkatastrophe. Ich weiß nicht, womit wir das verdient haben. Im Moment kommt es knüppeldick", sagt Trainer Torsten Müllers. Gegenüber Sascha Querbach kommt zwar mit vollem Kader, nach dem 0:5-Debakel in Eller aber auch mit Steigerungsbedarf: "Es wird auf jeden Fall Veränderungen in der Startelf geben. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen wird."

TuS Grevenbroich - Holzheimer SG. Die Verletztenliste der Holzheimer liest sich ähnlich imposant wie die der Kapellener: Fabio Dittrich, Yannick Joosten, Daniel Ferber, Marvin Meirich, Philipp Gilgen, Christian Bergmayer und Thomas Müller fehlen laut Coach Guido van Schewick, der wohl nur mit Not eine spielfähige Elf zusammenstellen kann: "So etwas habe ich selber noch nie erlebt." Dennoch braucht seine Elf dringend Punkte: "Ich weiß, dass diejenigen, die spielen, auch alles geben werden. Das wird auch zwingend notwendig sein, denn wir haben uns selber in eine Situation gebracht, in der wir auch mal für eine Überraschung sorgen müssen."

SV Uedesheim - FC Büderich. Der SVÜ tritt weiterhin auf der Stelle. Nach einer kuriosen Partie in Lohausen (2:2 nach 2:0-Führung) inklusive zwölf Minuten Nachspielzeit, dem bitteren Ausgleichstor nach 96 Minuten und einem verschossenen Elfmeter zwei Minuten darauf dürften die Uedesheimer aber mit Wut im Bauch antreten.

SV Bedburdyck/Gierath - SSV Berghausen. Wesentlich unaufgeregter ist die Stimmung beim Aufsteiger aus Gierath, der dank eines späten Tores von Besart Jashari beim 3:2 drei Punkte aus Büderich entführte und nun mit einem weiteren überraschenden Sieg gegen Berghausen bereits die Weichen für eine sorgenfreie Saison stellen könnte. Dass die Gastgeber gerade in der Rolle des Außenseiters brillieren, haben sie in dieser Spielzeit bereits zu Genüge unter Beweis gestellt.

SG Rommerskirchen/Gilbach - Schwarz-Weiß Düsseldorf. So langsam möchte SG-Trainer Oliver Lehrbach die Kurve hin zu dem aufregenden Offensivfußball, den sein Team im Vorjahr zelebrierte, wieder bekommen: "Wir sind auf dem aufsteigenden Ast und wollen uns die drei Punkte holen, die wir in Kaarst haben liegen lassen." Dabei sei sein Team beim 1:2 "nicht die schlechtere Mannschaft" gewesen. In Marco Lipinski und dem zuletzt gesperrten Lennart Friederichs kehrt frisches Personal für den Angriff zurück, während das Saisonaus für Dirk Drechsler nach der bestätigten Diagnose Kreuzbandriss feststeht.

Quelle: NGZ
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