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Lokalsport
Frauenfußball: Hemmerden gewinnt auch Spitzenduell

Rhein-Kreis. Den Frauen des SV Hemmerden ist im Aufstiegskampf der Landesliga ein wichtiger Schritt gelungen. Im Spitzenspiel gegen Verfolger TuSA Düsseldorf gelang dem SV in Hoisten ein 1:0-Erfolg (0:0), durch den Hemmerden an der Tabellenspitze nun ein Drei-Punkte-Polster hat. "Wir hatten den längeren Atem und haben uns daher auch verdient durchgesetzt", fand Trainer Peter Compes. Das entscheidende Tor gelang Jessica Froitzheim in der 73. Minute, als sie den schönsten Angriff der Partie sehenswert vollendete.

In der ersten Hälfte hätten allerdings auch die Gäste in Führung gehen können, deren beste Gelegenheit ein Freistoß an die Latte war. "Am Anfang haben wir uns schwer getan, weil TuSA sehr engagiert ins Spiel kam und uns früh unter Druck gesetzt hat. Da haben wir sicher auch ein bisschen Glück gehabt", meinte Compes, der aber fand: "Je länger das Spiel dauerte, desto besser sind wir geworden." Um in einer optimalen Position in die Rückrunde zu gehen, fordert er nun aber auch einen Sieg beim SV Bayer Wuppertal im letzten Spiel vor der Winterpause: "Wenn wir da nachlegen können, dürfen wir entspannt in die Pause gehen."

In Torlaune präsentierte sich die SVG Weißenberg, die die DJK Frintrop mit 10:1 (3:1) vom Platz fegte. "Es war ein sehr gutes Spiel gegen einen total überforderten Gegner", fand Coach Guido Brenner. Nachdem die Gäste kurz vor der Halbzeitpause den Anschlusstreffer erzielt hatten, habe er seine Elf in der Kabine noch einmal heiß gemacht: "Ich habe die Mädels darauf eingeschworen, so schnell wie möglich das 4:1 zu machen und die Partie zu entscheiden. Frintrop hat nach der Pause dann die Köpfe hängen lassen." Fünfmal Elisa Rüter, zweimal Nadja Sissay, Lea Stapke, Hannah Gilliam und Lena Peschkes trafen.

Der SV Rosellen hat sich gegen den FC Remscheid nach Pausenrückstand ein 2:2 (0:2) erkämpft. Selina Görres schnürte einen Doppelpack und belohnte ihr Team damit für eine starke zweite Hälfte. "Wir sind über den Kampf zurück ins Spiel gekommen. Der Wille war der Schlüssel, um das noch umzubiegen. Wir haben eine gute Moral gezeigt", fand Trainerin Danuta Karas.

(pas-)
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