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Lokalsport
Frauenfußball: Hemmerden hat den längeren Atem

Weißenberg. Die Frauen des SV Hemmerden bleiben an der Spitze der Landesliga. Im Lokalduell bei der SVG Weißenberg setzte sich der SV gestern Abend mit 4:1 (1:1) durch, musste dabei allerdings lange warten, ehe die entscheidenden Treffer fielen.

"Wir haben uns lange schwer getan, das muss man schon sagen", sagte Trainer Peter Compes, der die aggressiven Gastgeber lobte: "Weißenberg hat das gut gemacht, war sehr bissig und hat uns früh gestört und unter Druck gesetzt." Ins Bild passte daher auch der Weißenberger Führungstreffer, als Nachwuchsstürmerin Elisa Rüter entschlossen in einen Zweikampf mit Torhüterin Melanie Neukirchen ging und einen Pressschlag provozierte, der zum 1:0 im Netz landete (9.). Es war bereits das zwölfte Saisontor der 15-jährigen. Sonja Deckers glich für die Gäste noch vor der Pause aus (36.), in der zweiten Hälfte wurde Hemmerden dann spielbestimmend. Carlotta Meyer (76.), Sandra Kosfelder (80.) und Mareike Esser (83.) entschieden die Partie binnen sieben Minuten.

"Ich denke, dass Weißenberg am Ende für sein intensives Spiel bezahlt hat. Wir hatten zum Schluss mehr Luft, haben uns festgebissen und dann auch verdient gewonnen", urteilte Compes. Diese Ansicht teilte auch SVG-Co-Trainer Ralf Czauderna: "In der zweiten Hälfte war Hemmerden drückender. Das Ergebnis ist im Endeffekt verdient, aber zu hoch ausgefallen." Dennoch bescheinigte er seinen Mädels ein gutes Spiel: "Wir haben das lange Zeit gut gemacht. Am Ende fehlt es uns aber auch an der Cleverness, wir haben ja eine ganz junge Mannschaft. Wenn der Gegner da mit Spielerinnen wie Sonja Deckers oder Leonie Zellmann den Ball laufen lässt, dann rennst du dich fast tot. Da ist es dann gerade in Rückstand schwer."

Nach der einwöchigen Pause wartet auf Hemmerden nun ein echtes Spitzenspiel, wenn der punktgleiche Tabellenzweite TuSA Düsseldorf an die Buscher Straße kommt.

(pas-)
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