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Lokalsport
Frauenfußball: Hemmerden wahrt seine Aufstiegschance

Rhein-Kreis. Allzu wahrscheinlich ist eine Rückkehr des SV Hemmerden in die Frauen-Niederrheinliga zwar nicht, die Chance dazu hat der SV Hemmerden in der Landesliga durch einen 6:2-Sieg (Halbzeit 1:2) bei der TG Hilgen aber gewahrt. Dabei verlief der Start ins Spiel alles andere als geplant. Durch Marisa Stöver (6.) und Cara Zollenkopf (21.) ging Hemmerden zweimal in Rückstand, Mira Diche glich per Eigentor zwischenzeitlich aus (9.). Trainer Richard Dolan ärgerte sich: "Es ist im Grunde genau das eingetreten, was ich vorhergesagt habe. Leider musste ich in der Halbzeitpause wieder das Wort zum Sonntag loswerden." Danach drehte seine Elf aber auf, viermal Julia Schenck (52./71./77./90.) und Mareike Esser (68.) drehten das Spiel und besänftigten auch ihren Trainer: "In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner dann auseinandergenommen, das war sehr guter Fußball." Dolan hofft nun auf Patzer der Konkurrenz: "Wenn vor uns etwas passiert, müssen wir da sein. Ich wollte zwölf Punkte aus den letzten vier Spielen, drei haben wir jetzt."

Die SVG Weißenberg hatte beim 0:3 (0:1) gegen den SV Bayer Wuppertal hingegen keine Chance, Coach Guido Brenner sah eine ganz schwache erste Halbzeit: "Das war mit das schlechteste, was ich in dieser Saison gesehen habe. Ich weiß nicht, ob es am Wetter lag oder an der Tatsache, dass es für uns um nichts mehr geht." Svenja Klaiß (25.), Elisa Bornheimer (71.) und Sabrina Mütze (77.) trafen für die Gäste, die ebenfalls noch Außenseiterchancen auf den Titel haben. Das Spiel sei, so Brenner weiter, kein Augenschmaus gewesen: "Es gab in 90 Minuten fünf Schüsse, davon waren leider drei drin. Das Spiel war nicht landesligawürdig."

(pas-)
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