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Lokalsport
Für den TVK beginnen die Wochen der Wahrheit

Korschenbroich. 3. Handball-Liga West: Im TuS Volmetal trifft Korschenbroich auf den ersten von sechs Tabellennachbarn in Folge. Von Volker Koch

Ronny Rogawska hatte es schon unmittelbar nach der 26:27-Niederlage im Lokalderby gegen den TSV Bayer Dormagen gesagt: "Diese Leistung müssen wir jetzt mit in die Duelle gegen die direkten Konkurrenten mitnehmen."

Denn für den im fünften Jahr von ihm trainierten Handball-Drittligisten beginnen morgen (19.30 Uhr, Waldsporthalle) die "Wochen der Wahrheit": Sechs Mal in Folge bis zum 17. Dezember treffen die Korschenbroicher als Tabellenzwölfter auf direkte Konkurrenten aus der unteren Hälfte der Tabelle. Los geht's mit dem TuS Volmetal (14., H=Heimspiel), es folgen VfL Gummersbach II (11.), GWD Minden II (13. H), SG Langenfeld (15.), SG Schalksmühle-Halver (10., H) und SG Ratingen (16.). Meint es der TVK ernst damit, die Zone der abstiegsgefährdeten Teams zu verlassen, muss er zumindest die drei Heimspiele gewinnen.

Das weiß auch Rogawska: "Wir wollen uns bis Weihnachten aus dem Tabellenkeller verabschieden und möglichst viele Punkte einfahren, um uns ins Mittelfeld abzusetzen", sagt der Trainer. Wie das gehen soll, weiß er auch: "Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen." Und die liegen in der Abwehr, die gegen Dormagen mehr als eine Halbzeit lang gut in der 6:0-Variante funktionierte. Erst als der TVK "aufmachte", um Bayers Spielertrajner Alexander Koke an die Kette zu legen, brach die gute Defensivarbeit auseinander.

Der Trainer hofft, dass seine Schützlinge ihre Lehren aus den bisherigen Saisonspielen gezogen haben: "Das wird ein Spiel, in dem wir nur mit Kampf und Disziplin weiterkommen. Und auf keinen Fall dürfen wir wie gegen Baunatal den Fehler machen und einen Gegner noch einmal unterschätzen."

Was leicht passieren könnte, reist der Vorjahresaufsteiger aus Hagen doch mit einer Bilanz von vier Niederlagen in Folge an. Punkte gab es nur gegen Lemgo (18:18) und die SG Langenfeld (29:26). Davon will sich Rogawska aber nicht täuschen lassen: "Wir müssen uns voll und ganz auf uns fokussieren", lautet seine Devise. Für dieses Unterfangen steht ihm morgen Abend erneut sein kompletter Kader zur Verfügung.

Quelle: NGZ
 
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