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Für den TVK ist in Leichlingen nichts drin

Lokalsport: Für den TVK ist in Leichlingen nichts drin
Kein Durchkommen: Nicolai Zidorn und Philip Schneider beißen sich an der Abwehr des Leichlinger TV die Zähne aus. FOTO: M. Jäger
Korschenbroich. Die vom Abstieg bedrohten Drittliga-Handballer aus Korschenbroich unterliegen deutlich mit 24:35. Von Dirk Sitterle

Auch der Karneval stellt nicht alle Dinge auf den Kopf. Und so hakte Trainer Ronny Rogawska die deutliche 24:35-Niederlage (Halbzeit 9:17) des TV Korschenbroich am Freitag beim Leichlinger TV ohne viel Aufhebens ab: "Das war ein ganz normales Ergebnis, in einem Spiel, das so abgelaufen ist, wie man es erwarten konnte und musste."

Natürlich hätte sich der am Saisonende scheidende Coach mehr Mut von seinen Jungs gewünscht. Und ganz sicher sollte es auch nicht unendlich scheinende 4:53 Minuten dauern, bis die ohne Julian Mumme und den im Abschlusstraining umgeknickten Bruno Zavada angetretenen Gäste durch Steffen Brinkhues ihren ersten Treffer erzielten. Aber bereits mit dem Tor von David Kreckler zum 6:1 (10.) wusste Rogawska genau, "dass wir den guten Trend der letzten Wochen nicht würden fortsetzen können. Dafür haben wir uns im Angriff zu viele technische Fehler geleistet und in der Deckung nicht entschlossen genug zugepackt. Vor allem in der ersten Hälfte hätten wir größere Gegenwehr leisten müssen."

Die Konsequenz: Über 8:2 (16.) und 10:4 (18.) zogen die Pirates, die jetzt nur noch drei Minuspunkte von Dormagen auf Rang zwei trennen, vorentscheidend auf 12:5 (23.) davon. "Wir sind im Angriff zu früh aufs Tor gegangen und haben den Abschluss unnötig schnell gesucht", kritisierte Rogawska, der den gesundheitlich angeschlagenen Erik Hampel nur sehr bedingt einsetzen konnte. Selbst die Halbzeitpause bescherte dem TVK nicht den erhofften Break. Die Leichlinger, für die David Kreckler (8/5) und David Hansen (5) am häufigsten trafen, ließen nicht locker und bauten den Vorsprung bis auf 20:9 (34.) aus. Ein ungewohnt entspannt wirkender Frank Lorenzet auf der Trainerbank des LTV konnte sich sogar den Luxus erlauben, unter Wettkampfbedingungen zu experimentierten. Sein Fazit: "Das war von Beginn an eine sehr konzentrierte Leistung der gesamten Mannschaft. Wir sind ganz souverän unserer Favoritenrolle gerecht geworden."

Während die Piraten ihre Erfolgsbilanz auf beeindruckende 18:2-Punkte ausbauten, kehrte der enttäuschte TVK den entstandenen Scherbenhaufen zusammen und erfreute sich an den wenigen Lichtblicken: So bot Felix Krüger eine starke Leistung im Kasten und verhinderte mit 14 parierten Würfen eine noch höhere Niederlage. Erfolgreichster Werfer des Tabellenvorletzten war Nicolai Zidorn mit sieben Treffern.

Quelle: NGZ
 
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