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Lokalsport
Fußball: Jüchen empfängt den VdS

Rhein-Kreis. Kaum ist der Klassenerhalt in trockenen Tüchern, stehen bei den Fußball-Landesligisten auch schon die ersten Arbeiten am Kader für die neue Saison an.

Zwar hüllen die Coaches noch überwiegend den Mantel des Schweigens über Zugänge - ein paar Dinge sind jedoch schon spruchreif. So wird Mittelfeldmann Mirco Donaera vom SC Kapellen II zum Landesligisten VfL Jüchen/Garzweiler stoßen. "Ich habe auch noch zwei andere Zusagen, zudem ist Nail Maslumovski nächste Saison endlich spielberechtigt", sagt Sebastian Muyres, Trainer der Viktoria. Gesucht wird noch in der Innenverteidigung, denn dort zieht es Niklas Söth in die Bezirksliga. Ebenfalls den Klub verlassen werden Alexander Barth und Christoph Spinrath, die sich der SpVG Odenkirchen anschließen. Bevor die nächsten Gespräche geführt werden, kommt es heute Abend ab 20 Uhr aber erst einmal zum Lokalduell mit dem VdS Nievenheim. Muyres: "Wir haben mit Nievenheim noch zwei Rechnungen offen, nachdem wir sowohl im Pokal als auch im Hinspiel gegen sie verloren haben. Es ist unser letztes Heimspiel, da wollen wir noch etwas Werbung machen. Denn auf dem Schützenfest am Wochenende möchten wir nicht dauernd auf eine Niederlage angesprochen werden".

Dass der VfL als Außenseiter in die Partie geht, weiß Muyres indes auch: "Nievenheim hat eine super Rückrunde gespielt, da muss man den Hut ziehen. Zudem haben sie mit Alexander Hauptmann einen Topstürmer, der für die Mannschaft ackert und sich die Tore regelrecht verdient." VdS-Coach Thomas Bahr war indes in den vergangenen Wochen nicht zufrieden mit seiner Mannschaft. "Wir dürfen nicht vergessen, dass der Klassenerhalt unser Ziel war. Aber dennoch haben wir in den vergangenen Partien nicht unsere Leistung abgerufen", hadert er.

Gegen Jüchen soll nun unbedingt ein Sieg her, um die Saison mit Erfolgen und einem positiven Gefühl abzuschließen. Neuzugänge können bei den Dormagenern noch nicht verkündet werden. Doch auf der Abgabenseite findet sich neben Mike Penski (Ziel unklar) und Simon Müller (verändert sich beruflich) nach turbulenter Saison auch der pfeilschnelle Rechtsaußen Pascal Tonou, der seit vier Wochen vergeblich auf einen Einsatz wartet. "Wir sind in einer Erprobungsphase, was die kommende Saison angeht", erklärt Bahr nüchtern.

(pr)
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