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Lokalsport
Fußballerinnen aus Hemmerden gehen als Favorit ins Spiel

Neuss. Nach der schmerzlich deutlichen 0:5-Niederlage vor Wochenfrist gegen den Spitzenreiter SV Budberg musste Martin Walz, Trainer des Fußball-Niederrheinligisten SV Hemmerden, bei seinen Mädels vor dem morgigen Spiel gegen den SV Jägerhaus (Anpfiff 13 Uhr) erst einmal viel Aufbauarbeit leisten.

"Wir wollen unser Heimspiel unbedingt gewinnen", sagt Walz, der sich nicht gegen die Favoritenrolle wehrt. "Allerdings müssen wir die eigene Defensivarbeit stark verbessern, da wir deutlich zu viele Gegentore kassieren", bemängelt der SV-Trainer im Rückblick auf die zuletzt absolvierten Begegnungen. Zwar sei der Gegner, so Walz, nicht leicht zu spielen, dennoch will der SV Hemmerden "dominant auftreten und den Heimbonus nutzen". Auf eigenem Platz ist der Tabellenzweite in dieser Saison nämlich noch ohne Punktverlust und diese Serie will der Aufsteiger gegen den Tabellensiebten aus Wuppertal unbedingt ausbauen.

Landesligist SVG Weißenberg hat im Moment ganz andere Sorgen: Nach sechs absolvierten Spielen liegen die Schützlinge von Trainer Guido Brenner mit nur einem Zähler auf dem vorletzten Platz der Tabelle. "Drei Punkte sind Pflicht, um unten rauszukommen", sagt Brenner vor dem morgen Nachmittag um 15 Uhr beginnenden Abstiegsduell mit dem FSC Mönchengladbach, der nur zwei Zähler mehr auf dem Konto hat. "Wir müssen im gesamten Mannschaftsverbund viel besser verteidigen", fordert Brenner mit Blick auf die 28 Saisongegentore, die einen Negativrekord in der Liga darstellen. Dass in Nadja Sissay auch noch die beste Torjägerin aus den eigenen Reihen ausfällt, macht die Aufgabe nicht leichter.

Ebenfalls morgen (Anpfiff 13 Uhr) in der Landesliga gefordert ist der SV Rosellen, der sich zuletzt Luft nach unten verschaffen konnte. Im kommenden Gegner SSVg Velbert erwartet den Tabellenletzten ein echtes Spitzenteam. "Velbert ist eine echte Herausforderung", betont Trainer Richard Dolan, der trotz großer personeller Sorgen "an die eigene Stärke glaubt" und auswärts punkten möchte. "Der Kader ist stark genug", ist Dolan sicher.

(hynr)
 
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