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Lokalsport
Galopp: Die neuen Wettkassen machen Probleme

Neuss. Dass am Samstag die acht geplanten Galopprennen in Dortmund überhaupt stattfinden konnten, stand auf des Messers Schneide. Andreas Tiedtke, Präsident und Geschäftsführer in Personalunion: "Wenn sich die Probleme am Totalisator nach dem dritten Rennen fortgesetzt hätten, dann hätten wir aufhören müssen." Ursache war die Viererwette mit dem Sieg des 202:10 Außenseiters Lord Avonbrook. Die Plätze dahinter belegten Baron Spikey, Falakee und auf dem vierten Rang im toten Rennen Heraclius und Princess Dumont. Weder Zweier-, Dreier- noch Viererwette wurden richtig getippt. Das zu Jahresbeginn neu eingesetzte französische Kassensystem war mit diesem Ausgang offensichtlich überfordert. Es dauerte bis weit nach dem vierten Rennen, ehe die Quoten feststanden. Tiedtke: "Das hat uns erhebliche Umsatzeinbußen gebracht. So stabil, wie uns gesagt wurde, ist das neue Kassensystem offenbar doch nicht. Ich bedauere sehr, dass wir nicht bei dem alten Anbieter geblieben sind." Schon vorher gab es Probleme mit Quotenermittlungen und einer sich nie verändernden Wettbörse. Das neue System ist auch in Neuss im Einsatz, bei der Premiere am 12. Januar gab es damit keine Probleme. Der nächste Neusser Renntag findet am Dienstag, 30. Januar statt.

Nach der Abmeldung von Polarstern gingen noch drei Neusser Pferde an den Start. In dem Problem-Rennen endete Evento mit Robin Weber auf Platz zwölf. Aus dem Kleinkorres-Stall trat American Day als 19:10 Favorit an, doch nach zwei zweiten Plätzen reichte es diesmal nur zu Rang drei - allerdings nach einem taktisch diskussionswürdigen Ritt. Für den fünften Platz von Quantum of Solace wurde Ana Bodenhagen mit 250 Euro getröstet.

(kgoe-)
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