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Lokalsport
Galopp: Morgen gibt es in Neuss nur sechs Rennen

Neuss. Es ist bereits der vorletzte Renntag der Neusser Wintersaison 2015/16 vor dem Finale am 10. März mit dem Endlauf um den Preis der Perlenkette Sechs Rennen mit 45 Pferden sind morgen zwischen 18.05 und 20.55 Uhr auf der Bahn am Hessentor zustande gekommen und selbst dafür mussten die leidensfähigen Experten im Kölner Dachverband kämpfen.

Die verfügbaren Pferde sind in den vergangenen Monaten ständig gelaufen und für die Ställe in den von Neuss entfernten Regionen ist der logistische Aufwand für die im Grunde geringen Prämien gewaltig. Trotzdem sind viele Topjockeys mit den Champions Andrasch Starke und Alexander Pietsch an der Spitze in Neuss dabei. Aber ihre Alternativen zum Geldverdienen hierzulande sind gering, also treten sie auch an. Es laufen Pferde, die jeder Besucher der Rennen in Dortmund und Neuss kennt und eigentlich müssten sich auch die Vierbeiner wie gute alte Bekannte grüßen.

Der Stellenwert der Rennen in Neuss wurde wieder einmal beim 77. Großen Preis von St. Moritz am Sonntag unter Beweis gestellt. Das Top-Rennen um 45.000 Euro für den Sieger gewann der niederländische Derbysieger Jungleboogie mit Jockey Rene Piechulek, den Trainer Christian von der Recke ins Engadin schickte. Auch Piechulek ist in Neuss dabei. Recke: "Die Kondition dafür hat er sich beim Start davor in Neuss geholt. Sonst wäre das in St. Moritz nicht möglich gewesen." In Neuss wurde der St. Moritz-Sieger sogar nur Zweiter.

(kgoe)
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