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Galopp: Spannendes Finale morgen in Neuss

Lokalsport: Galopp: Spannendes Finale morgen in Neuss
Mit dem Sieg von Do Wah Diddy Diddy startete Andrasch Starke (r.) gestern seine Aufholjagd. FOTO: K. J. Tuchel
Neuss. Mit nur noch einem Punkt Vorsprung geht Alexander Pietsch am Dienstag ab 16.55 Uhr in Neuss in das Finale im Kampf um das Championat der Jockeys gegen Andrasch Starke. Pietsch hat 85 Rennen gewonnen, Starke bislang 84. Gestern in Dortmund gelangen Starke vier Siege, Pietsch musste sich mit einem Treffer begnügen. Von Klaus Göntzsche

Sieben Rennen wurden gestern Abend bis 20.02 Uhr am vorletzten Renntag der deutschen Galoppsaison unter Flutlicht auf der Dortmunder Sandbahn ausgetragen. Das Interesse konzentrierte sich auf den Championatskampf der Jockeys zwischen Alexander Pietsch und dem siebenfachen Champions Andrasch Starke.

Mit vier Punkten Vorsprung (84:80) trat Pietsch an, beide Reiter waren in allen Rennen vertreten und in fast allen teils schwach besetzten Prüfungen mit nur fünf und sechs Pferden an der Wettbörse auch favorisiert. Bereits zum Auftakt dominierte Starke auf dem vierjährigen Wallach mit dem ungewöhnlichen Namen Do Wah Diddy Diddy aus dem Stall des designierten Besitzertrainer-Champions Anthonius Johannes Frederikus Franzen aus Boxmeer in den Niederlanden. Seine Karriere hatte das Pferd in England begonnen. Der vier Wochen lang in Japan reitende Starke punktete später noch mit Dreamwork, Zirconic Star und Entourage, während Pietsch beim Kampf um seine erste Meisterschaft nur der Sieg mit Tim Rocco blieb.

Beim Finale morgen ab 16.55 Uhr in Neuss treten die Beiden in sechs von sieben Rennen an, das letzte Rennen gegen 20 Uhr ist den Amateuren vorbehalten. Die endgültige Entscheidung könnte erst im sechsten Rennen fallen. Schon bei den Rennen am 23. Dezember in Dortmund dominierten die beiden Spitzenjockeys den gesamten Tag. Sie stiegen in sechs der sieben Rennen in den Sattel. Pietsch siegte in vier Rennen, Starke gewann ein Mal.

In dem anderen wichtigen Titelkampf um die Meisterschaft der Trainer haben sich Andreas Wöhler und Peter Schiergen darauf geeinigt, kein Pferd mehr zu starten und sich mit jeweils 68 Siegen im Inland den Titel zu teilen. Die Initiative dazu soll von Schiergen ausgegangen sein. Zwei Titelträger hat es in der Vergangenheit mehrfach gegeben, zuletzt mit Christian von der Recke und Andreas Wöhler.

Bei der schwach besuchten Mitgliederversammlung des Neusser Reiter-und Rennvereins wurde Jan A. Vogel für weitere fünf Jahre zum Präsidenten gewählt. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Der übrige Vorstand stand nicht zur Wahl.

Quelle: NGZ
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