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Lokalsport
„Gibt ein übles Gehacke“

Lokalsport: „Gibt ein übles Gehacke“
In der Abstiegsrunde drohen Sebastian Draguhn (HTC) weitere Blessuren. FOTO: NGZ
Max Wüterich nimmt kein Blatt vor den Mund. Vor der am kommenden Wochenende beginnenden Abstiegsrunde der Hockey-Bundesliga kündigt der Stürmer der Stuttgarter Kickers forsch an: "Das gibt ein übles Gehacke."

Eine Einschätzung, mit der der 20-Jährige goldrichtig liegen könnte, denn schon am vergangenen Samstag hatten sich Stuttgart und der HTC Schwarz-Weiß Neuss im letzten Spiel der regulären Saison mit allen erlaubten - und oft auch unerlaubten - Mitteln beharkt. Von vier Klubs müssen nach der Punktrunde mit Hin- und Rückspielen zwei runter in die 2. Bundesliga. Und dabei erwischt es auf jeden Fall ein Großkaliber:

Die Stuttgarter Kickers, denen die 1:3-Heimpleite gegen Neuss zum Verhängnis wurde, waren noch 2005 Deutscher Meister. Überragender Akteur im Team des so impulsiven Trainers Thomas Dauner ist Welt- und Europameister Sascha Reinelt. Für den 29-Jährigen steht fest: "Wir hätten sicher das Potential, auch in den Playoffs bestehen zu können." Hinter dem Gladbacher HTC, zuletzt 2002 Deutscher Meister auf dem Feld, liegen stürmische Wochen:

Nach dem von großem Getöse begleiteten Abgang von Trainer Michael Hilgers - zuvor hatte sich bereits der erst im Oktober installierte Hockeykreis um Ex-Weltmeister Florian Kunz zurückgezogen - soll nun der Internationale Christoph Menke (23) als Spielertrainer das Team zum Klassenerhalt führen. Mit dem trotz einiger Vorbehalte zurückgekehrten Ägypter Belal Enaba schlug Gladbach am vergangenen Samstag Harvestehude überraschend mit 4:3.

Neuling Nürnberger HTC komplettiert die Abstiegsrunde. Der 3:1-Sieg der Franken vor zwei Wochen im Jahnstadion hatte den HTC SW Neuss aus den Play-offs gekegelt.

Quelle: NGZ
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