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Lokalsport
Gierath dominiert klassenhöhere Holzheimer SG

Gierath. Mit einem in dieser Höhe verdienten 4:0-Heimsieg über die HSG zieht der A-Ligist ins Achtelfinale des Kreispokals ein. Von Christos Pasvantis

Die Aufstiegsfrage in der Kreisliga A kann in dieser Saison nur über den SV Bedburdyck/Gierath laufen. Das machte der letztjährige Tabellenzweite mit einer 4:0-Demonstration (Halbzeit 2:0) in der zweiten Kreispokalrunde gegen den einstigen Aufstiegskonkurrenten und Bezirksliganeuling Holzheimer SG deutlich. Das Ergebnis hätte sogar noch höher ausfallen können.

So dominierten die klassentieferen Gastgeber vor allem den ersten Abschnitt, in dem sie blitzsauberen und fehlerlosen Offensivfußball zeigten und die Fehler der HSG gnadenlos ausnutzte. "In der ersten Hälfte waren wir gar nicht auf dem Platz. Die beiden Tore haben wir uns selbst zuzuschreiben", schimpfte Gästetrainer Guido van Schewick. Alexander Wirtz münzte einen Ballgewinn schon nach sechs Minuten mit einem satten Distanzschuss zur Führung um. Per Kopfball nach einer Ecke des Ex-Holzheimers Yannik Neumann erhöhte Jochen Schumacher per Kopf auf 2:0 (39.). Und hätte Kevin Mülfarth eine seiner zahlreichen klaren Kontermöglichkeiten genutzt, wäre die Partie wohl schon deutlich früher entschieden gewesen als in der Nachspielzeit, als Ersin Deniz die aufgerückten Gäste gleich zweimal bestrafte.

"In der zweiten Hälfte waren wir aus meiner Sicht die bessere Mannschaft", meinte van Schewick zwar, zu zwingenden Torchancen reichte es jedoch nicht. Gegenüber Jürgen Steins fand keine Kritikpunkte: "Heute bin ich mit unserer Leistung hochzufrieden. Es ist schön zu sehen, dass wir auch nach einer Stunde die nötige Kraft hatten, um unser Spiel aufzuziehen. Gerade weil es gegen Holzheim war, die uns in der letzten Saison schon sehr geärgert haben."

Dass das Ergebnis so deutlich ausfiel, mag dabei zwar überraschend sein, war aufgrund der Kräfteverhältnisse auf dem Platz aber nur folgerichtig. Der SV ist auf jeder Position doppelt besetzt, verstärkte sich im Sommer in jedem Mannschaftsteil hochkarätig und stellt eine Truppe, die angeführt von Jochen Schumacher (26, ehemals Borussia Mönchengladbach II, Wuppertaler SV, Alemannia Aachen) in der kommenden Saison kaum zu schlagen sein dürfte.

Die HSG muss sich nach der Verjüngungskur im Sommer - zahlreiche Altgediente zogen sich in die Reserve zurück - erst noch finden, um in der Bezirksliga mithalten zu können. Fixpunkt wird weiterhin Kapitän Pascal Schneider bleiben, um den herum mit Daniel Ferber sowie den jungen Fabio Dittrich und Marvin Meirich genug Talent versammelt ist. Van Schewick ist sich sicher: "Wir können deutlich besser spielen. Vielleicht war das heute ja ein wichtiger Warnschuss zum richtigen Zeitpunkt."

Quelle: NGZ
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