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Lokalsport
Gnadental will den SVÜ im Stadtduell ärgern

Rhein-Kreis. In der Bezirksliga holt Rommerskirchen nur einen Punkt. Der TuS ist heute in Berghausen zu Gast. Von Christos Pasvantis

Mit einem Sieg kann der TuS Grevenbroich heute vorübergehend an die Tabellenspitze der Bezirksliga klettern und gleichzeitig den perfekten Auftakt zum eigenen Schützenfest feiern. Für den Rest der neun Kreisvertreter geht es momentan eher darum, nicht in den Tabellenkeller zu rutschen.

SG Rommerskirchen/Gilbach - FC Büderich 1:1 (1:0). Schon wieder die Schlussphase. Nachdem Rommerskirchen in der Vorwoche erst in der Nachspielzeit den Treffer zur 2:3-Niederlage gegen Uedesheim kassierte, war es nun die 88. Minute, in der Fabian Gombarek für die Gäste zum Ausgleich traf. Viktor Passulko hatte die SG nach 19 Minuten in Führung gebracht. "Roki" hat damit bislang nur einen Sieg aus fünf Spielen geholt.

SSV Berghausen - TuS Grevenbroich. Mit drei Siegen aus vier Spielen ist Hermann-Josef Otten als TuS-Trainer zufrieden: "Neun Punkte sind klasse. Jetzt wollen wir uns auch in Berghausen vernünftig verkaufen." Dass er über den Gegner vor dem Gastspiel heute ab 19.30 Uhr bislang wenig Erkenntnisse gesammelt hat, gibt er unumwunden zu: "Ich kann nur das lesen, was jeder liest." Fehlen wird jedenfalls Umut Altunbas, der sich in den Urlaub verabschiedet hat. Der Neuzugang aus der Reserve des SC Kapellen hat bei Otten aber bereits einen guten Eindruck hinterlassen: "Ein sehr starker Spieler, der sich bisher als absolute Topverpflichtung herauskristallisiert hat."

SV Uedesheim - DJK Gnadental. Ingmar Putz will mit seinem SVÜ in die Spitzengruppe. Deswegen möchte der Trainer nach dem Erfolg in Rommerskirchen im Stadtduell auch zwingend nachlegen: "Sonst bringt der letzte Sieg dir doch auch nichts. Wir wollen den Kampf annehmen und gewinnen." Fehlen werden dabei Dustin Gottlebe und Arthur Graf, die sich Gelb-Rote Karten einhandelten. DJK-Coach Jörg Ferber sieht die Rollen klar verteilt: "Uedesheim ist natürlich der Favorit, die haben einen anderen Anspruch als wir. Wenn wir alles abrufen, was wir können, ist mit Sicherheit eine Überraschung drin."

SV Bedburdyck/Gierath - FC Delhoven. Den SV kennt Delhovens Coach Sascha Querbach genau, schließlich sind beide Vereine zusammen in die Bezirksliga aufgestiegen. "Die sind letztes Jahr durch die Liga marschiert und werden auch jetzt ihre Punkte holen", glaubt er. Auch von den Qualitäten seiner Elf ist er überzeugt: "Vorne haben wir die Qualität zum Toreschießen. Wichtig ist aber, dass wir hinten weniger Fehler machen und kompakter stehen." Bei den Bedburdyckern gibt es derweil im kommenden Jahr einen Posten zu bekleiden: Der Vorsitzende Achim Bättgen wird sich nach dann elf Jahren im Amt bei der Jahreshauptversammlung nicht mehr zur Wiederwahl stellen und sucht nun nach einem Nachfolger.

Schwarz-Weiß Düsseldorf - Holzheimer SG. Als Tabellenschlusslicht hat die HSG den Saisonstart in den Sand gesetzt. Dass es nun ausgerechnet zum Tabellenzweiten geht, kann für Trainer Guido van Schewick aber auch ein Vorteil sein: "Im Moment stehen ja eh alle Gegner über uns, von daher ist es auch egal. Vielleicht ist es gar nicht schlecht, dass jetzt so ein Hammergegner kommt." Wichtig wäre die Rückkehr von Pascal Schneider und Fabio Dittrich, die zurück im Training sind.

SG Kaarst - TuRU Düsseldorf II. Die TuRU bezeichnet Kaarsts Coach Mo Elmimouni als seinen Herzensverein: "Ich habe da immerhin 15 Jahre gespielt und war sechs Jahre Trainer." Dennoch soll es keine Gnade geben: "Wir sollten jetzt auf jeden Fall nachlegen. Es ist wichtig, dass wir zu Hause eine gewisse Macht entwickeln." Mithelfen kann ab sofort ein alter Bekannter: Die Spielberechtigung für den ehemaligen Kaarster und Kapellener Kojo Atta-Yeboah ist eingetroffen.

SC Kapellen II - VfB Hilden II. Dringend punkten will auch Torsten Müllers vom SCK. "Wir brauchen den Dreier, damit der Zug nicht schon so langsam abfährt. Es gibt aber noch keinen Grund, schwarz zu sehen", sagt der Coach.

Quelle: NGZ
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