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Lokalsport
Handball-EM: U18 des DHB spielt um Einzug ins Finale

Dormagen. Der Nachwuchs des Deutschen Handball-Bundes (DHB) macht es den "bad boys" nach: Wie die Männer-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Rio, steht auch die männliche Jugend bei den U18-Europameisterschaften in Kroatien im Halbfinale. Und wie Uwe Gensheimer und Co. treffen auch die Schützlinge von Nachwuchs-Bundestrainer Jochen Beppler mit den drei Dormagenern Tim Hottgenroth, Lukas Stutzke und Eloy Morante Maldonado heute auf Frankreich. Die Partie wird um 17.30 Uhr in Koprivnica angepfiffen und kann im Internet als Livestream unter "https://www.youtube.com/user/HRSmediacentar" \\t "_blank" verfolgt werden.

"Wir sind unglaublich erleichtert, dass wir ins Halbfinale eingezogen sind. Morgen dürfen die Jungs etwas länger schlafen, aber dann steht gleich die Vorbereitung auf Frankreich auf dem Programm. Es ist ja unglaublich, dass am gleichen Tag gleich zweimal das gleiche Duell ansteht", sagte DHB-Trainer Jochen Beppler nach dem 35:20-Sieg über Island am Mittwochabend. Einen Tag zuvor hatten seine Spieler gegen Gastgeber Kroatien die erste Niederlage des Turniers kassiert, die mit 21:32 gleich deftig ausfiel. Bei einem 7:18-Rückstand war die Partie, in der Eloy Morante Maldonado zwei und Lukas Stutzke einen Treffer erzielten, bereits entschieden. Beim Stand von 10:23 in der 36. Minute durfte sich der meist im Schatten des Wetzlarers Till Klimpke stehende Tim Hottgenroth zwischen den Torpfosten bewähren und trug mit seinen Paraden zumindest zur Resultatsverbesserung bei.

Das Ticket ins Halbfinale löste die DHB-Auswahl mit dem 35:20 (Halbzeit 15:9) über Island, zu dem Lukas Stutzke und Eloy Morante Maldonado jeweils vier Tore beisteuerten, noch nicht ganz. Hätte anschließend Serbien den EM-Gastgeber mit mehr als vier Toren Differenz bezwungen, wären dem deutschen Nachwuchs nur die Platzierungsspiele um die Plätze fünf bis acht geblieben. Weil sich aber Kroatien mit 35:29 durchsetzte, durften Jochen Beppler und seine Spieler zwei Stunden nach dem Schlusspfiff endgültig jubeln. Platz zwei hinter Kroatien bedeutete den Einzug ins Halbfinale gegen Frankreich, das nur dank der mehr erzielten Treffer den Gruppensieg feiern durfte. Am Ende der Hauptrunde hatten Franzosen, Slowenen und Dänen jeweils 4:2 Punkte. Die Dänen wiesen in der internen Tabelle das schlechteste Torverhältnis auf. Frankreich lag am mit 67:65 Toren schließlich gleichauf mit Slowenien (64:62), die Anzahl der mehr erzielten Treffer gab den Ausschlag. Die Slowenen treffen im anderen Halbfinale auf die Gastgeber, die spätestens seit ihrem Kantersieg über Deutschland als EM-Favorit gelten. Das Finale wird am Sonntag um 17.30 Uhr angepfiffen, das Spiel um Platz drei um 15 Uhr.

(-vk)
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