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Lokalsport
Handball: Erster Zweitliga-Absteiger steht schon fest

Dormagen. Überraschende Wende im Abstiegskampf der Zweiten Handball-Bundesliga: Noch bevor die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga (HBL) über die eingereichten Lizenzanträge der Erst- und Zweitligisten entschieden hat, steht der erste Absteiger bereits fest. Der SV Henstedt-Ulzburg, nach der 27:28-Heimniederlage gegen den TSV Bayer Dormagen vor einer Woche auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, hat am spielfreien Wochenende seinen Lizenzantrag für die kommende Saison zurück gezogen. Von Volker Koch

Zum einen sei bei sechs Punkten Abstand zum rettenden Nichtabstiegs-Platz "der sportliche Klassenverbleib nicht realistisch", heißt es in der Pressemitteilung des Vereins: "Zudem kommt, dass jetzt weitere wirtschaftliche Anstrengungen unternommen werden müssten, um einen positiven Lizenzbeschluss zu erlangen. Dieser Aufwand steht in Anbetracht der sportlichen Situation nicht im Verhältnis."

Der SV will in der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft mit dem SV Norderstedt ein- und als SG Norderstedt/Henstedt-Ulzburg in der Dritten Liga an den Start gehen. Damit werden in den ausstehenden acht Spielen bis zum Saisonende am 4. Juni auf sportlichem Wege noch drei Absteiger gesucht - nach augenblicklichem Tabellenstand wären dies die Handballfreunde Springe (18. mit 22:42 Punkten), der VfL Eintracht Hagen (19., 22:42) und der TSV Bayer Dormagen (20., 19:43).

Für die Dormagener geht der Kampf, die fünf Punkte Rückstand auf den rettenden 17. Tabellenplatz zu verkürzen, am Samstag weiter. Dann steht im TSV-Bayer-Sportcenter ab 19 Uhr das traditionsreiche Lokalduell mit TuSEM Essen auf dem Programm, in dem die Dormagener ihre Serie von zuletzt drei Spielen ohne Niederlage fortsetzen möchten.

Quelle: NGZ
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