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Handball
Handball: Neusser HV kommt in Ratingen unter die Räder

Neuss. Vier Punkte aus fünf Spielen - so lautete die Vorgabe von Trainer René Witte vor der Partie des Handball-Drittligisten Neusser HV beim Aufsteiger SG Ratingen. Nun, die für den Klassenverbleib noch nötigen Zähler muss sich der NHV woanders holen, denn in der Sporthalle Ratingen-West waren die Gäste eigentlich von Beginn an chancenlos und verloren am Ende überraschend deutlich mit 24:33 (Halbzeit 11:17). Von Dirk Sitterle

Zwar brachte Christopher Klasmann die Neusser nach 49 Sekunden mit 1:0 in Führung, danach jedoch übernahmen die Hausherren, die am elften Spieltag noch das Tabellenende geziert hatten, das Kommando. Neuss mühte sich, lag in der 13. Minute jedoch mit 4:9 zurück, so dass Witte mit der grünen Karte Redebedarf anmeldete. Danach lief es besser, Markus Breuer mit zwei Siebenmetern und Felix Handschke verkürzten auf 9:12 (22.), die Wende vermochten sie damit indes nicht wirklich einzuleiten. Ob die konzentrierte Leistung seiner Schützlinge auch die Folge der von René Witte nach dem 22:22 gegen Duisburg getätigten Aussage ("Wir werden definitiv nicht absteigen und in Ratingen punkten.") war, darüber konnte SG-Trainer Richard Ratka nur spekulieren, das nackte Ergebnis könne eine Tendenz aber zumindest vermuten lassen, heißt es dazu auf der Homepage der Ratinger.

Schon zur Pause schien der Drops jedenfalls gelutscht. Als Ben Schütte seinen Siebenmeter zum 20:12 (35.) in den Neusser Kasten setzte, spiegelten sich die Kräfteverhältnisse auf dem Feld auch im Ergebnis wider. Zwar versuchte Witte seine Mannen in einer weiteren Auszeit, noch einmal zu ordnen, doch auch eine personelle Neuausrichtung des Rückraums führte nicht zum erhofften Erfolg. Während für die ohne Arthur Giela angetretenen Ratinger, bei denen der Ex-Korschenbroicher Christian Rommelfanger (drei Tore) nach langer Verletzungspause sein Comeback gab, Mike Schulz (8) und René Zobel (6) am häufigsten trafen, hatte der Neusser HV in Dennis Aust, Christopher Klasmann, Felix Handschke und Philip Schneider (alle 4) seine besten Torschützen.

Klarheit herrscht derweil in zwei Personalfragen: Der zweite Torhüter Jascha Schmidt soll mit einem Doppelspielrecht für einen Oberligisten ausgestattet werden, Marco Bauer wird den Verein verlassen.

Quelle: NGZ
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