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Lokalsport
Handballfreunde Springe stehen als Absteiger fest

Dormagen. Die Handballfreunde Springe stehen als zweiter Absteiger aus der Zweiten Handball-Bundesliga fest. Wie der Aufsteiger am Donnerstagabend mitteilte, wird er wegen der Nicht-Erteilung der Lizenz für die kommende Saison durch die Handball-Bundesliga (HBL) nicht den Gang vors Schiedsgericht gehen. Beim fristgerecht eingereichten Lizenzantrag fehlten "aus internen Gründen die Nachweise zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit", heißt es in der Presseerklärung, eine Fristverlängerung oder nachträgliche Einreichung hatte die HBL abgelehnt. "Sicherlich ist das Fristversäumnis unser Fehler, allerdings ist für mich die Entscheidung und die strikte Haltung der HBL unverständlich. Hier soll wohl auf Kosten eines kleines Vereins ein Exempel statuiert werden", sagt Manager Dennis Melching, der betont, dass die HF "wirtschaftlich gut aufgestellt sind und einer Lizenzprüfung problemlos standgehalten hätten."

Zuvor hatte bereits der SV Henstedt-Ulzburg seinen Verzicht auf eine Lizenz erklärt. Der HC Empor Rostock muss bis Mittwoch (4. Mai) seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen, sonst erhält er ebenfalls keine Lizenz für die kommende Spielzeit in der Zweiten Liga. Mit Springe und Henstedt stehen zwei der vier Absteiger (als fünfter zählt der HSV Hamburg, der nach seiner Insolvenz in der Dritten Liga antreten muss) fest, sollte Rostock ebenfalls keine Lizenz erhalten, wird nur noch ein sportlicher Absteiger gesucht.

(-vk)
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