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Ringen
Hemmer und Mertens kämpfen um WM-Medaillen

Ringen: Hemmer und Mertens kämpfen um WM-Medaillen
Nina Hemmer (u.2.v.l.), Laura Mertens (u. 2.v.r.) und Aline Focken (o. 2.v.r.) gehören zum WM-Aufgebot von Bundestrainer Patrick Loes (o.r.). FOTO: DRB
Neuss. Wenn am Montag um 18 Uhr mit der offiziellen Eröffnungszeremonie in der 20.000 Zuschauern Platz bietenden Accor Hotels Arena im Pariser Stadtteil Bercy die Ringer-Weltmeisterschaften der Männer und Frauen beginnen, ist der AC Ückerath mit drei Athletinnen dabei. Während Jessica Blaszka in der Klasse bis 48 Kilogramm die niederländischen Farben vertritt, gehören Nina Hemmer und Laura Mertens ebenso wie die am Bundesleistungsstützpunkt Dormagen trainierende Aline Focken (Germania Krefeld) zum sechsköpfigen Aufgebot von Bundestrainer Patrick Loes.

Auf alle wartet harte Konkurrenz, denn die Gewichtsklassen sind allein schon zahlenmäßig stark besetzt. Als erste muss Laura Mertens auf die Matte. Die 24-Jährige, die im Frühjahr bei den Europameisterschaften Bronze in der Gewichtsklasse bis 58 Kilogramm gewann, startet erneut in dieser Kategorie. Die Vorkämpfe der 30 Teilnehmerinnen stehen am Mittwoch ab 10 Uhr auf dem Programm, die Finalkämpfe werden ab 19 Uhr ausgetragen. Einen Tag später wird es für Nina Hemmer ernst: Die 24-Jährige, bei der EM ebenfalls mit Bronze dekoriert, trifft am Donnerstag ab 10 Uhr in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm auf 31 Konkurrentinnen.

Einigen Wirbel gab es um Aline Focken (26): Die Weltmeisterin von 2014 hat einen Zweitwohnsitz im Schwarzwaldort Triberg angemeldet, wo ihr Freund Jan Rotter (der DM-Fünfte von 2016 wechselte vom SV Weingarten zum Bundesliga-Aufsteiger SV Triberg) lebt, betont aber: "Ich bleibe zu 100 Prozent meinem Heimatverein und dem Bundesstützpunkt Dormagen treu." In Paris geht sie am Donnerstag in der Klasse bis 69 Kilogramm an den Start. Die drei bereiteten sich im Trainingslager des Deutschen Ringerbundes in Kiew auf die WM vor.

(-vk)
 
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