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Lokalsport
Hemmerden muss gegen Grefrath Reaktion zeigen

Rhein-Kreis. In der Landesliga der Frauen haben die Fußballerinnen des SV Hemmerden sich durch eine 1:3-Pleite in Wuppertal am vergangenen Sonntag ihre gute Ausgangslage im Aufstiegsrennen zunichte gemacht und gleichzeitig Trainer Richard Dolan zur Weißglut getrieben.

Der Coach hat sich auch vor dem Heimspiel gegen den SV Grefrath (Sonntag, 13 Uhr) noch nicht beruhigt: "Ich bin immer noch stinksauer. Verlieren gehört zum Sport dazu, da habe ich keine Probleme mit. Aber wenn nichts von dem, was wir vorher besprochen haben, umgesetzt wird, dann frage ich mich, warum wir vorher über Taktik und den Gegner so ausführlich reden." Diese Botschaft dürfte bei den Spielerinnen deutlich angekommen sein. Dolan richtet den Blick nach vorne: "Grefrath ist ein unberechenbarer Gegner, der unsere volle Konzentration fordern wird. Die Mannschaft ist jetzt gefordert, eine Reaktion zu zeigen. Geredet haben wir wirklich genug."

Während gleichzeitig die SVG Weißenberg, die inzwischen auf den siebten Tabellenplatz abgerutscht ist, bei der SSVg Velbert wieder nach oben klettern möchte, trifft der SV Rosellen um 15 Uhr auf den SV Bayer Wuppertal. Der ist nicht erst durch den Sieg gegen Hemmerden eine ernstzunehmende Gefahr, wie Co-Trainer Hans Georg Solf feststellt: "Es wird eine ganz schwere Kiste, Wuppertal spielt seit Monaten stark. Mut macht uns aber die Leistung vom letzten Sonntag." Da verlor der SV beim Tabellenzweiten Kaldenkirchen erst in der Schlussminute mit 2:3. Solf sagt: "Wenn Einstellung, Kampf und Ehrgeiz stimmen, bin ich optimistisch."

(pas-)
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