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Lokalsport
Herne gewinnt das Gustorfer Weihnachtsturnier

Lokalsport: Herne gewinnt das Gustorfer Weihnachtsturnier
Der Fc Marokko Herne (grüne Trikots) setzte sich im Halbfinale gegen Gastgeber SG Gustorf/Gindorf durch und triumphierte auch im Endspiel. FOTO: -woi
Gustorf. Gute Stimmung beim Fußballturnier am zweiten Feiertag. Die Sieger aus dem Ruhrgebiet reisen mit gleich 25 Mann an. Von Christos Pasvantis

Zum zweiten Mal in Folge geht der Wanderpokal des Fußball-Weihnachtsturniers der SG Gustorf/Gindorf ins Ruhrgebiet. Der FC Marokko Herne, Tabellenführer der Herner Kreisliga A, gewann das Turnier am zweiten Feiertag nach einem 4:2-Finalerfolg gegen den SV Rot-Weiß Elfgen. Damit haben die aus über 100 Kilometern Entfernung gekommenen Gäste die DJK Eintracht Ickern (Castrop-Rauxel) abgelöst, die als Titelverteidiger nicht anreisen konnte.

"Die sind hier mit 25 Mann gekommen", berichtete der SG-Vorsitzende Bert Zimmermann, der gerne dem Wunsch des FC Marokko entsprach, mit zwei Teams spielen zu dürfen und das Turnier auf zehn Teilnehmer aufstockte. In Gruppe A setzte sich in Elfgen die, laut Zimmermann, "bis zum Finale beste Mannschaft des Turniers" vor den Gustorfer Gastgebern, der zweiten Herner Mannschaft, dem Dülkener FC (Kempen/Krefeld) und den Sportfreunden Neersbroich durch.

In Gruppe B landete Herne vor dem SV Rosellen, dem VfR Neuss, der zweiten Gustorfer Mannschaft und der SSVg Haan. Im Halbfinale schlug der FC Marokko die Gustorfer Gastgeber dann deutlich mit 7:2, Elfgen setzte sich ebenfalls klar mit 4:1 gegen Rosellen durch. Dem SVR blieb durch einen 5:4-Sieg im Neunmeterschießen gegen Gustorf immerhin Rang drei, bevor Herne sich im Endspiel gegen Elfgen durchsetzte. "Marokko hat sich über das Turnier am meisten gesteigert und war im Finale dann kräftemäßig überlegen. Daher haben sie verdient gewonnen", fand Zimmermann.

Mit der Zuschauerresonanz war er zufrieden: "Das war einigermaßen in Ordnung, die Stimmung war gut." Schade findet er allerdings, dass erneut so wenige Teams aus dem Umkreis teilgenommen haben: "Wir würden uns natürlich mehr Vereine aus dem Stadtgebiet und dem Rhein-Kreis wünschen, das wäre dann auch automatisch attraktiver für die Zuschauer." Lohnen würde es sich nämlich auf jeden Fall: "Wir haben jetzt schon Zusagen von Herne, Dülken, Neersbroich und Rosellen fürs nächste Jahr, weil es ihnen hier so gut gefallen hat."

Quelle: NGZ
 
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