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Lokalsport
Hockey: SW Neuss bringt nur einen mageren Punkt ein

Neuss. Ein Wochenende zum Vergessen hat der HTC SW Neuss in der 2. Hockey-Bundesliga Nord hinter sich: Die Auswärtsspiele bei den beiden Kellerkindern SW Köln (1:2) und Bonner THV (2:2) bescherten den Schützlingen von Trainer Matthias Gräber nur ein mageres Pünktchen. Damit trennen die Schwarz-Weißen nur drei Punkte von einem Abstiegsplatz.

Schwarz-Weiß Köln spielte seine Rolle als Angstgegner der Neusser mal wieder perfekt. Schon nach 30 Sekunden nutzte Bela Mayer einen kapitalen Schnitzer im Aufbauspiel der Gäste, um das bis Samstag noch punktlose Schlusslicht in Führung zu schießen. In einer Auszeit gelang es HTC-Coach Matthias Gräber, seine Schützlinge zu ordnen. Ivo Otto gelang umgehend der Ausgleich. In der zunehmend hektischer werdenden Partie - insgesamt drei Gelbe und fünf Grüne Karten - erwischten die Hausherren auch in Hälfte zwei den besseren Start. Felix Hönnekes markierte das 2:1 (41.). Der Erstliga-Absteiger machte nun Druck, wusste aber in den Duellen mit dem Kölner Torhüter Paul Freund keine seiner sechs Strafecken zu nutzen. Eingermaßen fassungslos stellte HTC-Manager Stephan Busse darum fest: "Ich kann mir nicht erklären, warum wir uns seit gefühlten Jahrzehnten so schwer gegen die tun." Der Kölner Sieg, gab er zu, seit jedoch auf jeden Fall verdient gewesen: "Die waren gut organisiert und einfach grelliger als wir. Ich war eh schon ein bisschen irritiert, dass die bis dahin noch keinen Punkt geholt hatten."

In Bonn bugsierte Sebastian Draguhn eine Strafecke zur Führung in die Maschen (9.). Aber obwohl "wir uns gefühlt 35 Minuten am gegnerischen Schusskreis aufgehalten haben und zur Halbzeit 5:0 hätten führen müssen" (Gräber), stand es nach dem Tor von Louis Bahlmann auf einmal 1:1 (33.). Auch der erneute Führungstreffer durch Sebastian Draguhn (40./Ecke) brachte den favorisierten Neussern keine Sicherheit. Max Ksoll glich für den Neuling wiederum aus (50.). "Und danach haben die sich aus Hemd und Hose gefightet", sagte Gräber. Trotzdem hätten die Gäste die Sache noch mit einem blauen Auge abschließen können. Zwar ärgerte Gräber, "dass wir nach einem klaren Foul an Basti keinen Siebenmeter bekommen", doch auch die Schlussecke hätte einfach sitzen müssen.

(sit)
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