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Sympathieträger
HSV Magdeburg sorgt für absolute Hochstimmung in Neuss

Neuss. Vor zwei Jahren hatte die lebende Trainerlegende Harry Jahns beim Quirinus-Cup mit dem SC Magdeburg noch das Turnier der männlichen A-Jugend gewonnen. Mittlerweile ist der 64-Jährige beim erst im Mai 2013 gegründeten HSV Magdeburg im Einsatz, sitzt dort gemeinsam mit seinem Sohn Michael Jahns sogar im Vorstand. Dem Quirinus-Cup hält er auch mit seinem neuen Verein die Treue. Und wie: Der Klub aus Sachsen-Anhalt schickte in der männlichen A- und D-Jugend, der weiblichen B-, C- und D-Jugend sowie der gemischten E-Jugend gleich sechs Mannschaften an den Rhein.

Gemeinsam sorgten sie im Finale der C-Jugend-Mädels für das stimmungsmäßige Highlight. Während das aktive Personal vor der zur besten Torfrau gekürten Kim-Maria Körtge auf dem Feld ZRK Celje Celjske Mesnine aus Slowenien mit 11:4 abfertigte, skandierten die Vereinskollegen auf der Tribüne selbstbewusst: "Hier regiert der HSV!" Für Sympathiepunkte gesorgt hatten am Rande schon die mitgebrachten T-Shirts mit dem Aufdruck "Wir sind wieder dabei, Quirinus-Cup 2016". Dass daneben auch kleine Siege für gute Stimmung sorgen können, bewies die männliche D-Jugend aus dem russischen Pskow.

Unter Harald Beschoten, dem Turnier als Vorsitzender des Vereins "Druschba-Freundschaft/Neuss-Pskow" stets eng verbunden, erlebt der Handballsport in der Neusser Partnerstadt gerade eine kleine Renaissance. Weil das Projekt jedoch noch in den Anfängen steckt, forderte er von seinem jungen Team nur einen Sieg. "Es wurden sogar zwei - und alle waren total aus dem Häuschen." Nett.

(sit)
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