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Im Abstiegskampf geht es mächtig zur Sache

Lokalsport: Im Abstiegskampf geht es mächtig zur Sache
Die Einsamkeit des Kapitäns im Abstiegskampf: Dennis Danek muss mit Schlusslicht TSV Norf im Kellerduell beim SSV Delrath ran. FOTO: FUPA
Rhein-Kreis. Die Kellerkinder der Fußball-Kreisliga A sind zum Punkten verdammt. Vorst empfängt Glehn, Norf reist nach Delrath. Von Felix Strerath

In der Fußball-Kreisliga A geht es an diesem Wochenende im Tabellenkeller mächtig zur Sache. In der oberen Tabellenhälfte muss sich Delhoven nun der Rolle des Gejagten stellen.

Abstiegskampf Im unteren Teil der Tabelle gibt es an diesem Spieltag gleich zwei direkte Duelle: Der SV Glehn trifft auf die Sportfreunde Vorst und Schlusslicht Norf muss beim SSV Delrath ran. Die Devise lautet für alle: verlieren verboten. Dessen ist sich auch Vorsts Trainer Micky Foehde bewusst und drückt es in seiner unnachahmlichen Art aus: "Wir müssen Glehn einfach mit der flachen Hand auf den nackten Hintern hauen." Dass Vorst dazu in der Lage ist, haben die Sportfreunde in dieser Spielzeit bereits bewiesen. Die Duelle gegen die Konkurrenz um den Klassenverbleib konnten die Sportfreunde erfolgreich bestreiten. Gegen den SSV Delrath (3:0) und den VdS Nievenheim II (2:1) ging Vorst jeweils als Sieger vom Platz. Nach der Spielpause am Totensonntag steht dann auch mit Norf gleich das nächste direkte Duell auf dem Plan. Vorst könnte sich also bis zur Winterpause noch ordentlich Luft verschaffen. "Wir wissen damit umzugehen. Das ist ein Pflichtauftrag, den wir erledigen müssen", so Foehde. Dass es personell mal wieder schlecht aussieht, spielt für Foehde keine Rolle: "Das ist das alte Lied, aber mit meckern gewinnst du keine Spiele." Gleiches gilt für die Gäste aus Glehn. Sie stellten vergangenes Wochenende gegen Delrath (2:1) unter Beweis, dass sie Abstiegskampf können. Nach der Weitergabe der Roten Laterne soll nun der Sprung aus der Abstiegszone gelingen.

In der zweiten Partie müssen die nun schon seit acht Spielen sieglosen Aufsteiger aus Norf zum SSV Delrath. Die trumpften mit zwei Siegen gegen Kapellen II (2:0) und Nievenheim II (3:0) auf, aber verloren zuletzt das direkt Duell gegen den SV Glehn. Delraths Trainer Frank Korsten bemängelte nach der Partie die fehlende Kampfbereitschaft und sagte: "Wir müssen jetzt die Köpfe freibekommen, mit so einer Leistung gewinnen wir kein Spiel mehr."

Volle Offensive Die Tabellenführung musste Novesia vergangene Woche an Delhoven abgeben. Den Anschluss wollen die Neusser nun nicht auch verlieren. Morgen (15 Uhr) ist die SVG Grevenbroich zu Gast im Jahnstadion. Grevenbroich ist bislang die Überraschungsmannschaft und kann mit einem Sieg gegen Novesia und im Nachholspiel am 24. November gegen Rosellen sogar bis auf einen Zähler an die DJK heranrücken. "Grevenbroich ist ein unangenehmer Gegner", so Novesias Coach Sa Franciamore. Dennoch wird er an der taktischen Ausrichtung nichts ändern: "Wir wollen früh viel Druck ausüben und Grevenbroich vom eigenen Tor weghalten", verrät der Trainer. Doch auch die SVG bleibt sich treu: "Wir gehen offensiv drauf und werden nicht versuchen zu mauern", lässt Trainer Erkan Akan wissen. Beim Gastgeber müssen definitiv Andre Oliveira und Manuel Vasconcelos passen. Zu dem fehlten einige Akteure krankheitsbedingt beim Training, ihre Einsätze sind noch fraglich. Bei der SVG ist neben Abwehrchef Ibrahim Cesur wohl auch Mehmet Ali Yavuz nicht mit dabei.

Des Weiteren spielen Tabellenführer Delhoven bekommt es vor heimischem Publikum mit dem 1. FC Grevenbroich-Süd zu tun. Die Reserve der SG Kaarst empfängt den SV Rosellen. Rommerskirchen reist zum Auswärtsspiel nach Hackenbroich. Nievenheim II muss im Erftstadion gegen die zweite Kapellener Mannschaft ran. Der BV Wevelinghoven ist seit fünf Spielen ungeschlagen und trifft nun zu Hause auf die SVG Weißenberg.

Quelle: NGZ
 
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