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Im Korschenbroicher Derby gibt's keinen klaren Favoriten

Lokalsport: Im Korschenbroicher Derby gibt's keinen klaren Favoriten
Unter Flutlicht: Das Hinspiel gewann die Teutonia mit 1:0. FOTO: Ulrich Reiners
Korschenbroich. Morgen (Anpfiff 15 Uhr) steht in der Mönchengladbacher Fußball-Kreisliga A das Korschenbroicher Stadtduell zwischen Teutonia Kleinenbroich und dem VfB an. Die Favoritenrolle will jedoch keine der beiden Mannschaften übernehmen.

Beide Teams stehen in der Liga gut da: Die Teutonen belegen mit 39 Zählern den dritten Platz, der Rückstand auf Spitzenreiter Viersen beträgt vier Punkte. Ebenfalls vier Zähler ist der Vorsprung auf den Lokalrivalen VfB Korschenbroich, der hinter Kleinenbroich auf Rang fünf lauert. "Selbst mit einem Sieg können wir Kleinenbroich nicht einholen, das ist ein Vorteil für die Teutonia", sagt VfB-Coach André Dammer. Er sieht einen leichten Vorteil beim Gegner: "In der Hinrunde waren die Kleinenbroicher die stärkste Mannschaft gegen uns. Wir haben uns zwar gut geschlagen beim 0:1, uns aber so schwergetan wie gegen sonst niemanden." Teutonias Trainer Norbert Müller sieht hingegen das Momentum bei den Korschenbroichern: Während die Teutonen schon zwei Niederlagen in der Rückrunde hinnehmen mussten, sind die Korschenbroicher seit sieben Partien ungeschlagen. "Ich habe mir den 5:1-Sieg gegen Rheindahlen angeschaut, der VfB ist momentan gut drauf und von der Form her leicht vorne", so Müller. "Aber bei einem Derby gibt es keinen klaren Favoriten."

Die personelle Lage spricht klar für Korschenbroich: Dammer kann im Derby aus den Vollen schöpfen, während Norbert Müller in Daniel Busse, Michael Äpfelbach und Pascal Juch drei wichtige Spieler fehlen, auch hinter dem Einsatz von Tobias Brodka steht noch ein großes Fragezeichen. Einen Sieg wollen selbstverständlich beide Mannschaften holen: "Wir werden alles geben, um Korschenbroich auf Distanz zu halten und den Abstand nach vorne nicht größer werden zu lassen", so Norbert Müller. Auch der VfB will sich nicht verstecken. "Wir wissen, dass wir momentan gut in Form sind und gehen mit breiter Brust in das Duell", sagt Dammer: "Wir wollen den Kleinenbroichern das Leben so schwer wie möglich machen." Eine Prognose wagt der Trainer jedoch nicht: "Es wird ein Duell auf Augenhöhe werden, in dem die Tagesform entscheidend sein wird. Die Mannschaft, die sich weniger Fehler leistet, wird als Sieger vom Platz gehen."

(srh)
 
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