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Jetzt greift Uedesheim die Spitze an

Lokalsport: Jetzt greift Uedesheim die Spitze an
Verfolgerposition: Noch liegt der VfB Hilden II, hier mit Robin Weyrather (l.), vor dem SV Uedesheim und seinem japanischen Urgestein Yasuhito Sunohara. Vom Tabellenzweiten trennt den SVÜ aber nur das schlechtere Torverhältnis. FOTO: woi
Rhein-Kreis. Ein Punkt trennt den SVÜ von der Bezirksliga-Tabellenführung. Gegner Delhoven reist aber mit Wut im Bauch an. Auch die weiteren Abstiegskandidaten Kapellen II, Gnadental und Rommerskirchen erwarten auswärts schwere Aufgaben. Von Christos Pasvantis

Das Schneckenrennen im Bezirksliga-Abstiegskampf geht weiter: Auch am 22. Spieltag sind die vier Teams aus dem Rhein-Kreis, die die Abstiegsränge und den Relegationsplatz belegen, klare Außenseiter.

SV Uedesheim (4.) - FC Delhoven (17.). Mit zwei Siegen zum Wiederauftakt hat sich Uedesheim bis auf einen Punkt an Spitzenreiter MSV Düsseldorf herangepirscht und ist punktgleich mit dem VfB Hilden II auf dem Relegationsplatz zwei. "Wir sind mittendrin in der Verlosung, da wollten wir hin", sagt Trainer Ingmar Putz, der von einem engen Rennen ausgeht: "Die Mannschaft, die am konstantesten ist, wird am Ende obenstehen. Wir müssen gucken, dass wir das sind." In Delhoven kommt jetzt aber ein Gegner, der nach zwei bitteren Niederlagen mit Wut im Bauch anreist, wie Putz glaubt: "Die werden vom Einsatz her mehr geben als Roki oder Gnadental. Das wird ein Geduldspiel." Bezeichnend für die aktuelle Situation: Während Uedesheim in der Vorwoche in Gnadental in Minute 89 das Siegtor erzielte, kassierte Delhoven in Minute 92 das 0:1 gegen Bedburdyck. "Das ist halt der Unterschied, wenn du ganz unten stehst", stellt FC-Coach Sascha Querbach traurig fest.

FC Büderich (5.) - DJK Gnadental (16.). Auch Gnadental wartet noch auf die ersten Punkte anno 2017, war aber, wie bereits erwähnt, gegen Uedesheim nah dran. "Das haben wir leichtfertig verschenkt", sagt Coach Jörg Ferber. In Büderich wird es für ihn auch angesichts zahlreicher angeschlagener Spieler nicht einfacher: "Das ist ein gut geführter Verein, den ich sehr schätze. Die haben sich in einen Lauf gespielt."

SSV Berghausen (6.) - SG Rommerskirchen/Gilbach (15.). Trotz zwei weiterer Auswärtsniederlagen in Uedesheim (1:4) und Büderich (1:3) ist "Roki" auf dem Relegationsplatz geblieben. Trainer Oliver Lehrbach ist trotz des erneut hochkarätigen Gegners aber optimistisch, dass das Ruder endlich herumgerissen werden kann: "Wenn die Jungs sich mal belohnen, statt sich zu bestrafen, dann sind wir jetzt mal dran, auch auswärts zu gewinnen."

SC Kapellen II (18.) - MSV Düsseldorf (1). Letzter gegen Erster - eine eigentlich klare Sache. Doch der SCK hat im Abstiegskampf wieder Morgenluft gewittert. Zudem wartet MSV-Coach Mo Elmimouni, der als Co-Trainer ein Jahr in der Kapellener Erstvertretung verbrachte, noch auf seinen ersten Sieg.

TSV Eller 04 (3.) - TuS Grevenbroich (8.). Eller hat nacheinander die Spitzenteams Hilden (4:2) und MSV (3:1) geschlagen und sich damit im Aufstiegsrennen zurückgemeldet. In dem ist der TuS aktuell nur Außenseiter. Trainer Hermann-Josef Otten freut sich auf ein gutes Spiel: "Eller ist richtig gut im Rennen, bei einer guten Tagesform ist aber alles möglich. Im Hinspiel waren wir ja auch dran." Da verlor der TuS letztendlich mit 1:3.

SG Kaarst (13.) - VfB Hilden II (2.). SG-Trainer Yasar Kurt blickt auf zwei durchwachsene Partien und drei Punkte zum Start zurück: "Leider haben wir noch nicht das abgerufen, was wir in der Vorbereitung gezeigt haben." Ein Problem ist die Disziplin, drei Rote Karten gab es bereits. "Das ist schon auffällig. So etwas können wir uns eigentlich nicht erlauben", findet Kurt.

SV Bedburdyck/Gierath (11.) - SG Unterrath (9.). Der gelbgesperrte Tim Hintzen und der verletzte Christoph Schmidt fallen dem SV für Sonntag aus. Weil auch die anderen Alternativen ausfallen, hinterlässt das ein großes Loch im Zentrum, das Trainer Thomas Schumacher füllen muss: "Wie wir das bestreiten sollen, weiß ich noch nicht", sagt er, fügt aber an: "Ich lasse mir schon irgendetwas einfallen."

SV Lohausen (7.) - Holzheimer SG (12.). Auch wenn die eigene Torausbeute stimmt, offenbarte die HSG zuletzt defensive Schwächen. "Wir kassieren zu viele Tore. Das müssen wir in den Griff kriegen, dann ist in Lohausen etwas drin", glaubt SG-Trainer Guido van Schewick.

Quelle: NGZ
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