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Lokalsport
Jetzt peilt der 1. FC Köln den einstelligen Tabellenplatz an

Köln. Nach dem 0:0 vor ausverkaufter Kulisse gegen Werder Bremen winkt den Fußballern des 1. FC Köln erstmals seit Rang vier 1992 wieder eine einstellige Bundesliga-Endplatzierung. Neunter sind sie vor dem letzten Saisonauftritt bei Borussia Dortmund - und das soll nur der Anfang sein, wenngleich Trainer Peter Stöger schon jetzt als Mahner auftrat: "Die Entwicklungsschritte werden schwieriger, je weiter man sich nach oben entwickeln möchte." Die Champions League wolle er für 2016/17 jedenfalls nicht als Ziel ausrufen.

Der FC begann schwungvoll und machte von Beginn an klar, dass im letzten Heimspiel der Saison nichts hergeschenkt werden sollte. Nach sieben Minuten prüfte Simon Zoller Felix Wiedwald zum ersten Mal, doch der Keeper der Bremer konnte den Schuss parieren. Nach knapp 25 Minuten dann Aufregung im Strafraum des FC. Nach einer Ecke von gingen Timo Horn und Jannik Vestergaard zum Ball, der FC-Torwart fiel zu Boden. Santiago Garcia schoss den Ball ins leere Tor, doch Schiedsrichter Felix Zwayer verweigerte dem Treffer die Anerkennung. Anschließend zog sich der FC in einer umkämpften Begegnung etwas zurück und hatte kurz vor der Pause Glück, als Zlatko Junuzovic per Direktabnahme nur den Außenpfosten traf. Fast mit dem Halbzeitpfiff kam dann aber der FC zu seiner wiederum besten Gelegenheit: Bittencourt verlängerte einen langen Ball in den Lauf von Modeste, der mit seinem Schuss aber an Wiedwald scheiterte. Nach der Pause tauschte Stöger gleich zweimal das Personal: Für Zoller und Yannick Gerhardt kamen Kevin Vogt und Yuya Osako in die Partie. Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten aber die Bremer: Nach einer Ecke köpfte Papy Djilobodji nur knapp am Pfosten vorbei. Im Anschluss erhöhte der FC wieder das Tempo und kam zu besseren Gelegenheiten. In der 63. Minute spielte Osako Bittencourt frei, der aber aus spitzem Winkeln an Wiedwald scheiterte.

Kurz darauf kam Dominic Maroh nach einer Ecke im Strafraum der Bremer zu Fall, Zwayer pfiff allerdings nicht. Der FC machte jetzt Druck, Osako verpasste zweimal nur knapp. In der 78. Minute dann die bis dato größte Chance des Spiels: Ein feiner Pass von Osako fand den Weg zu Modeste, der per Volleyschuss am glänzend reagierenden Wiedwald scheiterte. Kurz vor Ende der Begegnung hätten die Gäste von der Weser die zweite Halbzeit dann um ein Haar fast komplett auf den Kopf gestellt, den Schuss von Claudio Pizarro konnte Maroh mit einer Grätsche gerade noch entschärfen. In der fünften Minute der Nachspielzeit verpasste Jonas Hector die letzte Gelegenheit der Partie, so dass es letztendlich beim 0:0 blieb.

"In der ersten Halbzeit haben wir keine richtigen Mittel gefunden, um vorne durchzukommen. Und dann hat der Trainer uns gesagt, wie wir es besser machen können. In der zweiten Halbzeit mussten wir aggressiver agieren, weil wir wussten, dass es ein kampfbetontes Spiel wird. Darum hat es auch besser geklappt", sagte der Kölner Leonardo Bittencourt.

Quelle: NGZ
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