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Jetzt starten die Vikings erst richtig durch

Lokalsport: Jetzt starten die Vikings erst richtig durch
Wieder dabei: In Hildesheim kann der HC Rhein Vikings auch wieder auf die Vollstreckerqualitäten von Christian Hoße (M.) bauen. FOTO: Wort & Lichtbild
Düsseldorf. Der Handball-Zweitligist aus Düsseldorf tritt am Montag im Nachholspiel bei Eintracht Hildesheim an.

Die Handballer des Zweitligisten HC Rhein Vikings bestreiten am Montag ab 19 Uhr ihr Nachholspiel bei Eintracht Hildesheim. Die zwei spielfreien Wochen haben Trainer Ceven Klatt und seine Mannschaft vor allem dazu genutzt, Verletzungen auszukurieren. Das ist bei Christian Hoße, Christopher Klasmann, Heider Thomas und Teo Coric gelungen. "Ich habe einen leichten Bandscheibenvorfall", berichtet Hoße. "Die Frage ist immer: Macht er Probleme oder nicht? Aber seit Montag bin ich wieder im Training und beschwerdefrei." So werden in Hildesheim nur noch Kapitän Bennet Johnen (Bandscheibenoperation) und Felix Handschke (Bänderriss) fehlen.

Laut Hoße haben sich die Wikinger in der Zweiten Liga akklimatisiert. "Wir mussten uns erst an die Liga gewöhnen und an die neue Trainingsstruktur", sagt der 29 Jahre alte Linksaußen. "Und wir mussten zueinander finden. Wir sind auf einem guten Weg. Ich denke, dass wir bis zur Winterpause noch ordentlich punkten." Durch den Einsatz von Hoße hat Trainer Ceven Klatt nun wieder mehr taktische Möglichkeiten. "Hossi ist nicht nur ein Vollstrecker, sondern auch taktisch sehr diszipliniert", sagt der Coach. "Mit ihm können wir wieder mehr Tempo über Außen und mehr einfache Tore machen."

Im Duell der Tabellennachbarn Hildesheim und Rhein Vikings (beide 6:12 Punkte) ist die Aufgabe der Gäste relativ einfach: Gelingt es den Wikingern die beiden Torjäger der Niedersachsen auszuschalten, sind die Chancen auf einen Sieg groß. Denn der Grieche Savvas Savvas (76 Tore) und Robin John (43) haben (fast) die Hälfte aller Eintracht-Treffer (243) erzielt. "Das Spiel ist sehr auf sie zugeschnitten", sagt Klatt. "Die beiden müssen wir über eine stabile Abwehr in den Griff bekommen, damit wir unsere positive Entwicklung in Hildesheim fortsetzen können."

Eigentlich schauen im Leistungssport ja alle nur noch "von Spiel zu Spiel". Nicht so Trainer Ceven Klatt: "Ich muss auch die Gesamtkonstellation der Liga im Blick haben", sagt er. Und die beschreibt er nach dem ersten Saisonviertel so: "Es ist noch nicht viel passiert." Wer allerdings am Montag in Hildesheim die Halle als Sieger verlässt, darf sich nach oben orientieren. "Das ist natürlich unser Ziel. Je früher wir uns von der Gefahrenzone absetzen desto besser."

Das nächste Heimspiel bestreiten die Rhein Vikings am 4. November. Dann ist um 18 Uhr der ThSV Eisenach zu Gast im Castello.

Quelle: NGZ
 
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