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Lokalsport
Jüchen erwartet das nächste Landesliga-Schwergewicht

Rhein-Kreis. Nievenheim gastiert heute Abend beim TuS Essen-West. Von Patrick Radtke

Schon heute (19.30 Uhr) versuchen die Fußballer des VdS Nievenheim bei der TuS Essen-West ihren ersten Matchball im Abstiegskampf der Landesliga zu verwandeln. "Wir haben die Chance, einen großen Schritt zu machen. Aber wir dürfen Essen nicht unterschätzen, der Platz ist eng und die Mannschaften aus dem Ruhrgebiet sind kämpferisch immer sehr stark", sagt Co-Trainer Sinan Muslu.

Eins ist klar: Die Nievenheimer werden mit ganz viel Selbstbewusstsein nach Essen fahren. Die vergangenen vier Partien wurden allesamt zu Null gewonnen, in der Rückrundentabelle liegen sie auf Position drei. Besonders Alexander Hauptmann läuft mit sechs Treffern in den vergangenen fünf Partien gerade auf Hochtouren. "Er hat einen guten Lauf, ist topfit und wird immer besser. Man merkt, dass er für den Fußball lebt", so Muslu.

Im Hinspiel setzte es eine 2:3-Niederlage. Den letzten Treffer dieses Spiels erzielte Naoufal Nouri, der wie Manuel Ramanovic, Arkadiusz Brenk und Wale Afees Arougande das torgefährliche Mittelfeld der Essener bildet. Nach zwei knappen 2:1-Siegen über Baumberg und Benrath gab es vergangenes Wochenende einen Rückschlag. Nach 3:0-Führung verlor die Mannschaft noch mit 3:4 gegen Blau-Weiß Oberhausen.

Auf den VfL Jüchen/Garzweiler wartet nach dem überraschenden Erfolg gegen Arminia Klosterhardt, am Sonntag schon das nächste Schwergewicht der Liga. Im Heimspiel gegen die Spvgg Sterkrade-Nord geht es gegen das beste Team der Rückrunde. "Sie sind gerade das Maß aller Dinge und die einzigen von oben, die konstant spielen", beschreibt Jüchens Coach Sebastian Muyres den Gegner.

An das Hinspiel erinnern sie sich beim VfL nicht gerne zurück. Zum einen wurde eine 3:0-Führung noch hergeschenkt und zum anderen verletzte sich Danny Hepner schwer. "Jetzt ist er wieder fit und besonders motiviert. Keiner hätte gedacht, dass es so schnell geht", so Muyres, der in Jonas Kell auf einen wichtigen Baustein in der Viererkette verzichten muss. An der Spielweise will der Trainer nichts ändern. Muyres: "Wir werden die gleiche Formation wie gegen Klosterhardt spielen. Die sind auch nur bis zu unserem Strafraum gekommen. Mit einer geschlossenen Leistung wollen wir auch gegen Sterkrade auftreten, aber unser Fokus liegt auf den Spielen gegen die direkten Konkurrenten".

Quelle: NGZ
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