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Lokalsport
Jüchen freut sich auf Meerbusch

Rhein-Kreis. Landesliga: Der SC Kapellen tritt mit breiter Brust beim VfL Benrath an.

Der VfL Jüchen/Garzweiler steht in der Fußball-Landesliga vor einem Highlight: Um 15 Uhr gastiert im TSV Meerbusch der absolute Top-Favorit an der Stadionstraße. Die Ausgangslage ist klar: Meerbusch siegte zuletzt sechs Mal in Serie und stellt mit 35 erzielten Toren die beste Offensive der Liga. Einer sticht dabei besonders heraus: Kevin Dauser, der den Ball bereits zehn Mal im gegnerischen Kasten unterbrachte. "Meerbusch ist mittlerweile eingespielt. Es ist eine Mannschaft, die auf jeder Position in der Liga die beste Qualität hat. Sie sind eine absolute Hausnummer, es wird eine ganz große Herausforderung für uns", zollt Jüchens Coach Michele Fasanelli dem kommenden Gegner großen Respekt.

Dies sind Sätze, die ähnlich klingen wie die, die Fasanelli vor den Partien gegen Heiligenhaus und Velbert fallen ließ. Das Ergebnis ist bekannt: Jüchen feierte zwei Überraschungssiege. "Wir haben bewiesen, dass wir gegen die guten Mannschaften in der Liga stark spielen können. Wir werden uns auch gegen Meerbusch nicht verkriechen und um einen Punkt bitten. Wir schenken das Spiel sicherlich nicht her und agieren defensiv. Denn dann kassierst du gegen Meerbusch eine Klatsche", so Fasanelli. Vor allem das Verhindern von Freistößen aus gefährlichen Positionen fordert der Jüchener Trainer von seinen Schützlingen. Mit gutem Grund. Fasanelli: "Wenn du Kevin Dauser zwei Freistöße aus 20 Metern schenkst, macht er einen davon rein".

Der SC Kapellen reist mit dem gewonnenen Selbstbewusstsein aus drei Siegen in Folge zum FC Remscheid und möchte dort (15 Uhr) den dritten Tabellenplatz festigen. Gegen den Aufsteiger, der 1993 noch in der Zweiten Bundesliga kickte, erwartet Seibert ein Spiel, dass den Kapellenern mittlerweile bekannt vorkommen sollte: "Remscheid ist wieder einmal eine konterstarke Mannschaft. Sie hatten in den vergangenen Spielen Chancen, um viel mehr Tore zu schießen". Genau dies ist aber das Problem des FC. Bei den Niederlagen gegen Amern und den TSV Meerbusch II ging Remscheid trotz der nachgewiesenen Qualität von Sturmführer Aleksandar Stanojevic leer aus.

Ganz anders Kapellen, das dem VfL Benrath zuletzt vier Tore einschenkte. "Wir sind auf dem richtigen Weg und haben uns als Mannschaft gefestigt. Gerade mit dem Spiel gegen Benrath bin ich sehr zufrieden. Da waren wir durch die Bank dominant", blickte Seibert, der wohl wieder auf den gegen den VfL angeschlagen ausgewechselten Sven Raddatz vertrauen kann, noch einmal zurück.

(pr)
 
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