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Jüchen holt "fünfeinhalb" Neue

Lokalsport: Jüchen holt "fünfeinhalb" Neue
Alte Liebe rostet nicht: Sascha Pelka kommt nach einem Jahr in Gnadental zurück zum VdS Nievenheim und soll den Konkurrenzkampf anheizen. FOTO: Olaf Staschik
Rhein-Kreis. Landesliga: Nievenheim und Aufsteiger Dormagen starten fast unverändert in die Saison. Von Patrick Radtke

Die Sommerpause ist Wechselzeit. Auch die drei Landesliga-Vertreter aus dem Kreis waren auf dem Transfermarkt unterwegs. Am aktivsten war dabei der VfL Jüchen/Garzweiler.

In Mirco Donaera (vom SC Kapellen II) und Francesco Sidero (SG Rommerskirchen/Gilbach) kommen zwei bekannte Namen nach Jüchen. "Francesco hat eine enorme Geschwindigkeit und ist für unser schnelles Umschaltspiel ideal. Mirco ist im Mittelfeld vielseitig einsetzbar und war klarer Leistungsträger bei Kapellen", sagt VfL-Coach Sebastian Muyres. Hinzu kommt Robin Fehlauer vom 1. FC Mönchengladbach. "Er kann komplett die rechte Schiene beackern", beschreibt Muyres den mit Oberliga-Erfahrung ausgestatteten Mann.

Über diesen Erfahrungsschatz verfügen Emre Ot (zuvor BV 04 Düsseldorf) und Baris Gürpinar (KFC Uerdingen) nicht, ist die kommende Saison doch ihre erste Senioren-Spielzeit. Dennoch erhofft sich Muyres so einiges von ihnen: "Sie kommen frisch aus der A-Junioren-Niederrheinliga und machen im Zweikampf einen guten Eindruck. Dennoch müssen wir abwarten, wie sie den riesigen Schritt in die Landesliga verkraften". Und dann wäre da noch Nail Mazlumovski, der zwar schon zur Winterpause vom TSV Meerbusch kam, nun aber erst die Spielberechtigung erteilt bekam.

Demgegenüber stehen in Barth, Christoph Spinrath, Simon Tüscher (alle zur SpVG Odenkirchen), Niklas Söth (SG "Roki"), Mitko Tsonev (beruflich nach Leipzig) und Danny Hepner (Ziel unbekannt) jedoch auch namhafte Abgänge. Der VfL startet am 8. Juli mit einem Freundschaftsspiel beim PSV Mönchengladbach in die Saison. Muyres: "Das Ziel ist nach wie vor der Klassenerhalt. Ich freue mich, dass es nun losgeht. In dem Monat Pause habe ich die Jungs vermisst".

Fast gar nichts hat sich im Kader des VdS Nievenheims getan. In dem von der DJK Gnadental zurückgekehrten Sascha Pelka und Jan Rakow von der A-Jugend der Sportfreunde Baumberg stehen lediglich zwei Neuzugänge zu Buche. "Jan kann im defensiven Mittelfeld spielen. Er hat ein gutes Potenzial und kommt aus der Gegend. Sascha ist bekannt in Nievenheim. Er wird für weitere Konkurrenz in der Defensive sorgen", hofft Nievenheims Trainer Thomas Bahr. Zu den schon länger bekannten Abgängen Pascal Tounou, Simon Müller und Patrick Wesoly (alle Ziel unbekannt) kommt kein weiterer hinzu. Der VdS stellt also eine eingespielte Mannschaft, die für die Landesliga gewappnet sein sollte. "Wir geben keine Prognose ab. Die Liga wird wohl spielerisch stärker sein, bei den Vereinen aus Mönchengladbach sind viele gute Kicker", so Bahr. Fünf Testspiele haben die Grün-Weißen auch schon ausgemacht. Am 7. August geht es gegen den TSV Meerbusch los. Die weiteren Gegner sind TuRU Düsseldorf, 1. FC Viersen, SpVG Odenkirchen und der SV Lürrip.

Auch der TSV Bayer Dormagen setzt auf Altbekanntes: Zu der Aufstiegstruppe stoßen Jan Nosel (A-Jugend Bonner SC), Phillip Blank (eigene Jugend), Severin Cremers und Murat Solmaz (beide eigene Reserve) hinzu. Den Höhenberg verlassen Bodo Fieren (SG "Roki"), Nils Annas (FC Zons), Björn Nußbaum (FC Delhoven) und Viktor Passulko (Ziel unbekannt. In Henry Thimm (Auslandsaufenthalt) steht ein klarer Stammspieler erst einmal nicht zur Verfügung. "Jan Nosel kommt für die defensive Außenbahn. Unsere Mannschaft ist reifer als in der Landesliga vor zwei Jahren, die Liga aber auch stärker", so Frank Lambertz, Co-Trainer der Dormagener.

Quelle: NGZ
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