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Lokalsport
Junior Tigers starten mit Hit gegen den Champion

Neuss. Sie nennen sich seit dieser Saison zwar Junior Tigers, doch die Nachwuchs-Basketballerinnen der TG Neuss gehören fast schon zum Inventar der weiblichen U17-Bundesliga (WNBL). Mit dem Heimspiel am Samstag (14 Uhr, Humboldt-Sporthalle an der Bergheimer Straße) gegen den amtierenden Deutschen Meister Herner TC starten die Mädels von Trainer Dragan Ciric nämlich bereits in ihre siebte Spielzeit im bundesdeutschen Oberhaus. Die Turngemeinde war schon dabei, als der Deutsche Basketball-Bund (DBB) sein Förderprojekt in der Saison 2009/2010 aus der Taufe hob. Von Dirk Sitterle

Die mit Abstand beste Platzierung gelang Rhein Girls Basket (so hieß das Team bis zum Frühjahr) 2012, als unter Trainerin Janina Pils, die mittlerweile in ihr viertes Jahr bei den Neusser Zweitliga-Damen geht, der Sprung ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft glückte. In der vergangenen Saison führte Ciric seine junge Truppe in die Hauptrunde Nord, den zur Teilnahme am Top 4-Endturnier berechtigenden vierten Tabellenplatz verpasste das Team jedoch. Ihre wichtigste Aufgabe, Talente bestens ausgebildet in den Seniorenbereich zu entlassen, erfüllt die von Martin Wischnitzki gemanagte Mannschaft seit Jahren: Paulina Körner, Sarah Stock, Vicky Jäger, Nici Egert, Inga Krings, Miriam Boulkheir und Christina Krall schafften es in Neuss aus der WNBL in die 2. Liga. Im aktuellen Kader der TG stehen in Jugend-Nationalspielerin Karo Tzokov, Ayla Faber, Lea Brückner und Anke Ollig vier Akteurinnen der Junior Tigers.

Das im Vergleich zum Vorjahr sogar noch verstärkte Team gilt in dieser Saison neben den Topfavoriten Wolfenbüttel, Herne, Rhöndorf und vor allem TuSLi Berlin durchaus als geeigneter Kandidat für das Final-Four-Turnier. Diese Einschätzung fand auch im letzten Testspiel am Samstag gegen die Dragons Rhöndorf ihre Bestätigung. Das Duell mit dem DM-Halbfinalisten der Vorsaison (50:53 gegen den Herner TC) ging zwar mit 52:69 (Halbzeit 28:27) verloren, doch Ciric lässt erst gar keinen Stress aufkommen. Er resümierte: "Wir haben unsere Systeme noch nicht zu Ende gespielt. Daran werden wir bis zum ersten Liga-Spiel noch arbeiten." Auch das letzte Viertel (8:24) wollte er nicht überbewerten, hatten in Karo Tzokov, Ayla Faber und Lea Brückner doch seine besten Kräfte zuvor mit den Zweitliga-Damen gegen Grünberg gespielt. Punkte: Lea Brückner (5), Bassarak (4), Faber (16), Kopsidis (1), Oost (2), Ollig (2), Tenbrock (2), Tzokov (15), Yilmaz (5).

Quelle: NGZ
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