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Lokalsport
Kanu-Slalom: Faber legt ganz starken Saisonstart hin

Dormagen. Das ist mal verflixtes Pech: Beim Weltranglistenrennen im slowenischen Solkan verpasste Anna Faber als Vierte nur knapp das Podest. Der 22 Jahre alten Wildwasser-Kanutin des WSC Bayer Dormagen fehlten im Finale des Slalom-Wettbewerbs nur zwei Zehntelsekunden auf Platz drei.

Schon im Qualifikationsrennen hatte Anna Faber mit einem soliden neunten Platz als viertbeste Deutsche zu überzeugen gewusst. Das Finale der besten Zehn erreichte sie mit einem fehlerlosen Lauf als Fünfte. Ein starker Vortrag, denn im Vergleich mit der Weltspitze hat eine Platzierung unter den Top Ten an sich schon großen Wert, zudem freute sich die Dormagenerin über ihre erste Finalteilnahme bei einem Weltranglistenrennen. Das sorgte für den nötigen Adrenalinschub. In der Konfrontation mit der Weltelite verbesserte Anna Faber ihre eh schon herausragende Zeit noch einmal um glatte sechs Sekunden. Am Ende trennte sie nur eine Zweisekundenstrafe aufgrund einer Torstabberührung im oberen Streckenabschnitt von der Silbermedaille. Den Sieg in Slowenien holte sich Ricarda Funk - Deutschlands Nummer eins verwies ihre Teamkameradin Jasmin Schornberg aus Hamm auf Platz zwei, Rang drei sicherte sich auf ihrer Heimstrecke die Slowenin Ursa Kragelj. "Ich bin super happy und stolz", sagte Anna Faber gut gelaunt: "Das war der beste Wettkampf, den ich bisher gefahren bin. So knapp hinter drei Superpaddlerinnen zu sein, die alle schon mal den Gesamtweltcup gewonnen haben, ist ein tolles Gefühl."

Weiter geht es für sie bereits am Wochenende nach Ostern, wenn in Leipzig das nächste Weltranglistenrennen ansteht. Und drei Wochen darauf geht es in die nervenaufreibenden Qualifikationswettkämpfe für die Nationalteams.

(sit)
 
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