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Kapellen bricht endlich Fluch im Niederrheinpokal

Lokalsport: Kapellen bricht endlich Fluch im Niederrheinpokal
Trainer Frank Mitschkowski (l.) und sein "Co" Wolfgang Brück sahen erst in der zweiten Hälfte einen zielstrebigen SC Kapellen. FOTO: Hubert Wilschrey
Kapellen. Zur Halbzeitpause steht es in Biemenhorst noch 0:0 - am Ende gewinnt der Fußball-Oberligist standesgemäß mit 5:0. Von Dirk Sitterle

Erleichterung an der Erft: Dreimal in Folge hatte es den SC Kapellen zuletzt in den ersten Runden des Niederrheinpokals gegen klassentiefere Teams erwischt - gestern brach der Fußball-Oberligist endlich den Fluch. Bis zum am Ende noch deutlichen 5:0-Erfolg (Halbzeit 0:0) beim A-Kreisligisten SV Biemenhorst hatten sich die Gäste freilich mächtig ins Zeug legen müssen.

Auf dem stumpfen und holprigen Rasen an der Birkenallee in Bocholt hatte der Favorit zunächst seine liebe Müh und Not mit den Gastgebern. "Die haben sich nicht nur hinten rein gestellt. Das haben die schon gut gemacht", lobte SCK-Trainer Frank Mitschkowski. Seinen Jungs fehlte dagegen die Zielstrebigkeit im letzten Spielfelddrittel. "Es fehlte der finale Ball", bemängelte Mitschkowski. Der afghanische Nationalspieler Kani Taher und Andrej Hildenberg hätten trotzdem bereits vor dem Seitenwechsel für die Erftstädter treffen müssen.

Im zweiten Abschnitt belebte der Coach das Angriffsspiel des SCK, brachte die wesentlich offensiveren Georg Madatsidis und Ede Ungefug für Keisuke Ota und Marcel Koch. Eine Maßnahme, die schnell Früchte trug: In der 58. Minute gelang Benny Schütz der überfällige Führungstreffer, kurz darauf erhöhte Ede Ungefug auf 2:0 (61.). In der Folge sah Mitschkowski mit großer Freude, wie seine Schützlinge den Druck auf das Tor des A-Ligisten stetig erhöhten. "Und wir konnten dabei auch viele Chancen kreieren."

Trotzdem dauerte es bis zur 77. Minute, ehe George Madatsidis den dritten Treffer nachlegte. Ein Doppelpack von Benny Schütz (78./89.) sorgte schließlich für den Endstand. "Das war ganz in Ordnung", resümierte Mitschkowski, bevor er sich mit seiner Truppe mitten durch den Urlaubsrückreiseverkehr auf die 115 Kilometer lange Heimfahrt begab. Sein Hauptkritikpunkt: "Wir hätten durchaus auch noch mehr Tore schießen können." Im ersten Ligaspiel geht es am Sonntag daheim gegen TuRU Düsseldorf (15 Uhr).

Quelle: NGZ
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