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Lokalsport
Karsten Dilla hofft trotz EM-Platz sieben auf Olympia

Neuss. Er konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen: Als einziger deutscher Stabhochspringer im EM-Finale von Amsterdam dabei, kam Karsten Dilla in einem angesichts der Windverhältnisse schwächelnden Feld, in dem der Titelverteidiger und haushohe Favorit Renaud Lavillenie einen "salto nullo" produzierte und 5,50 Meter schon zur Bronzemedaille reichten, nicht über Platz sieben hinaus.

Der für Bayer 04 Leverkusen startende Grimlinghausener hatte nach der im ersten Versuch übersprungenen Einstiegshöhe von 5,30 Meter keinen gültigen Versuch mehr: "Ich hätte gedacht, dass ich mit dem Wind besser zurecht käme. Bei 5,30 Meter ist mir das ganz gut gelungen, dann habe ich einen härteren Stab genommen und war zuversichtlich, dass es klappt. Stattdessen bin ich aber etwas verkrampft", kommentierte der 26-Jährige den Wettkampf, in dem sich der Pole Robert Sobera mit 5,60 Meter Gold sicherte.

Trotz des eher mäßigen Abschneidens in Amsterdam hofft Dilla dabei zu sein, wenn der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) morgen die letzten Olympiastarter benennt: "Ich bin noch nicht nominiert, aber es sieht ganz gut aus. Wenn es klappt, freue ich mich wahnsinnig und ein Traum geht in Erfüllung", sagt der Grimlinghausener, der kurz vor der EM die Olympianorm von 5,70 übersprungen hatte.

(-vk)
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