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Lokalsport
Kellerduell steigt heute Abend in der Südparkhalle

Neuss. Eishockey: Mit der Partie gegen gleichfalls noch sieglose Dinslakener startet der NEV in eine Serie von vier Heimspielen.

"Wenn nicht jetzt, wann dann?" Mit dieser trotzigen Parole treffen heute (20 Uhr) in der Südparkhalle der Neusser EV und die Dinslakener Kobras aufeinander, zwei in der Eishockey-Regionalliga bislang sieglose Mannschaften.

Am Sonntagabend gastiert dann der Herforder EV in Neuss. Für den NEV bilden diese Partien den Auftakt zu einer Serie mit vier Heimspielen in zehn Tagen - nicht gerade publikumsfreundlich. Die Kobras zieren nicht unerwartet das Tabellenende, denn wegen Reparaturarbeiten in der Dinslakener Halle fielen die gesamte Vorbereitung und alle Testspiele aus. Trainer Krystian Sikorski sieht sein Team in einer Aufwärtsentwicklung und bleibt optimistisch. Gegenüber dem Vorjahr hat sich in seinem Kader nicht viel verändert. Ein paar neue Pluspunkte sind der junge, aus Grefrath gekommene Torwart Marvin Haedelt, der nach einjähriger Pause wieder in der Verteidigung aktive Kapitän Sven Linda oder der tschechische Torjäger Michal Plichta.

Ein ganz anderes Kaliber ist der Herforder EV. Nach vier Spieltagen führte der letztjährige Aufsteiger und überraschende Viertelfinalist die Regionalliga-Tabelle an. Danach folgte die erste Niederlage beim Meister Lippe Hockey Hamm. Und da die Westfalen mit einem Spiel im Rückstand sind, sind sie auf Platz fünf abgetaucht. Die herausragenden Kräfte sind die Kanadier Killian Hutt und R. J. Reed. Doch auf diese torgefährlichen Stürmer allein will Dragons-Trainer Jeff Job die Stärke seines Teams nicht reduziert wissen. In der vergangenen Saison konnte Neuss die Herforder zweimal besiegen. Zuletzt zeigten die als schussschwach geltenden Neusser in Soest eine ordentliche Leistung und fabrizierten immerhin sechs Tore. Dass es dennoch nicht zum ersten Sieg gereicht hat, lag an der Abwehr, die mit zunehmender Spieldauer nicht konsequent genug arbeitete und gegen Ende der Partie recht häufig überlaufen wurde. Eine mögliche Erklärung: Es fehlten vier zum Teil routinierte Verteidiger - Daniel Pering, Sven Gotzsch, Nils Lingscheidt und Florian Fehr.

(K.K.)
 
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