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Lokalsport
Kicker des KFJ Seoul sind der absolute Hit in Büttgen

Rhein-Kreis. Jugendfußball: VfR-Cup war am Pfingstwochenende Teil einer Turnierreihe. Glehn setzt auf den Erlebnischarakter. Von Felix Strerath

Zum Ausrichter von Turnieren mit prominenten Namen wurde am Pfingstwochenende der VfR Büttgen. Dank der Zusammenarbeit mit der Agentur PTsports hieß der Verein viele internationale Gäste willkommen.

In Büttgen starteten am Samstag vier der 20 Vorrundengruppen des "OKI U10-Pfingstcups": Im FC Liverpool, St. Pauli und Vitesse Arnheim gingen bekannte Klubs aus ganz Europa an den Start. Besonderes Highlight war die Teilnahme der Südkoreaner des KFJ Seoul, die mit lauten Schlachtrufen auf sich aufmerksam machten. Für die Büttgener E-Junioren war es ein tolles Erlebnis, gegen ausländische Kinder spielen zu dürfen. Natürlich reichte es für den VfR mit beiden Teams nicht für mehr als den letzten Platz in der Gruppe, allerdings stand der sportliche Aspekt auch nicht im Vordergrund. "Das war schon eine coole Sache. Die Jungs haben Kontakte knüpfen und Erfahrungen sammeln können", erklärte Jugendtrainer Patrick Radtke. Am zweiten Tag freute sich Büttgen auf die Bronzerunde, in der alle Letztplatzierten der Vorrundenturniere an den Start gingen. Den Sieg holten sich dort die Engländer von Brighton & Hove Albion gegen den VfL Sindelfingen (3:1). Und auch für die heimischen Kicker des VfR Büttgen gab es immerhin einen Sieg. "Die Bronzerunde war viel ausgeglichener, aber die Jungs waren müde. Sie sind schon am Samstag den ganzen Tag auf dem Sportplatz rumgetollt", so Radtke.

Auf prominente Namen und Platzierung verzichtete hingegen der SV Glehn. Mit dem "Schweizer System" möchten die Glehner jedem einzelnen Kind ein Erfolgserlebnis bieten. "Das ist unser Alleinstellungsmerkmal", erklärt Jugendleiter Norbert Jurczyk.

Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit und bescherte den Kindern von sechs bis 15 Jahren gute Bedingungen. Jurczyk: "Wir stellen die Jungen und Mädchen mit Liebe zum Detail in den Mittelpunkt." So liefen die Kinder wie bei einer Olympiade mit Hymnen und Namenschildern ein. Dies wurde von den begeisterten Eltern mit Applaus begleitet. Zudem gab es für nur 60 Cent die Glehner Sportlerschale mit Obst und Gemüse, die den Kindern gesundes Essen näherbringen soll. "Unsere Gäste verstehen immer mehr die Glehner Philosophie von Kinderfußball und unterstützen diese ebenfalls", stellte Jurczyk sehr zufrieden fest.

Quelle: NGZ
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