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Lokalsport
Korschenbroicher Derby endet mit einem gerechten Remis

Korschenbroich. Das Lokalduell zwischen dem VfB Korschenbroich und der Teutonia war auch schon zum frühen Saisonzeitpunkt ein Highlight der Kreisliga A Mönchengladbach/Viersen. Beide Mannschaften warfen sich in jeden Zweikampf, am Ende trennten sie sich leistungsgerecht 1:1. Von Sophie Rhine

Kleinenbroichs Trainer Norbert Müller und VfB-Teammanager Eddy Jansen waren sich nach der Partie einig: Mit dem Ergebnis war keiner von beiden zufrieden. "Wir hätten das Spiel in der ersten Halbzeit entscheiden müssen", ärgerte sich Müller, während Jansen meinte: "Aus der Druckphase nach der Pause hätten wir mehr machen können." Bei Betrachtung des gesamten Spiels war die Punkteteilung gerecht. Beide Teams legten engagiert los und scheuten keinen Zweikampf, doch zunächst fanden diese meist im Mittelfeld statt. Nach einer knappen Viertelstunde gab es die erste dicke Chance für die Kleinenbroicher: Daniel Markwica tauchte alleine vor Keeper Frederic Schelenz auf, legte den Ball aber am langen Eck vorbei. Die Teutonen probierten es immer wieder mit langen Bällen auf ihren schnellen Stürmer, doch dieser hatte mit dem Abschluss kein Glück oder scheiterte an dem aufmerksamen Schelenz. Die Hausherren mussten eine halbe Stunde lang auf ihre erste Möglichkeit warten, doch die gute Flanke fand keinen Abnehmer und der Ball rollte ins Aus. "Wenn wir vorne nicht so blind wären, stände es schon 2:0 für uns", monierte Norbert Müller nach dem ersten Durchgang.

Nach Wiederanpfiff machten die Korschenbroicher Druck und ließen die Teutonia kaum aus dem eigenen Strafraum. Doch der erste Gegenangriff brachte den Gästen die Führung: Einen strittigen Handelfmeter verwandelte Philipp Richter halbhoch zum 0:1. Der VfB blieb jedoch am Drücker und nur eine Minute später fand Lukas Birrewitz aus 16 Metern die Antwort. "Wir standen hinten bis dahin sicher, aber haben den Ball nicht wegbekommen. Der Treffer kam viel zu früh", kommentierte Müller. Die Teutonen wirkten von dem Ausgleich geschockt, was den Korschenbroichern weiter Auftrieb gab, aber die Kleinenbroicher konnten sich befreien und Christopher Roth sorgte mit einem Freistoß für die nächste gute Gästechance, scheiterte jedoch am Pfosten. Danach flachte die Partie etwas ab, die guten Möglichkeiten wurden weniger. In der letzten Minute gelang Teutonia fast noch der Lucky Punch: Einen Freistoß von der Mittellinie konnte Schelenz gerade noch über die Latte lenken, die anschließende Ecke sorgte ebenfalls für Chaos im Strafraum. "Es war ein Kampfspiel, wie es sich für ein Derby gehört", so Müller. "Unser Keeper hat uns ein paar Mal gerettet", gab Jansen zu. "Wir konnten uns trotz viel Druck nur wenige klare Chancen erarbeiten, deswegen müssen wir uns mit dem Punkt zufrieden geben."

Quelle: NGZ
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