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Lokalsport
Korschenbroicher Stadtderby ist gleichzeitig Verfolgerduell

Korschenbroich. In der Mönchengladbacher Kreisliga A steht bereits am zweiten Rückrundenspieltag das Spitzenduell zwischen Teutonia Kleinenbroich und dem VfB Korschenbroich an. Schlusslicht Liedberg kann mit einem Sieg in Geistenbeck an der Germania vorbeiziehen.

"Schade, dass das Derby schon so früh ist", sagt VfB-Coach Frank Wachmeister. "Der Verlierer ist aus dem Verfolgerrennen dann schon fast raus und man weiß nach der Pause noch nicht so richtig, wo man steht und wie die Form ist, muss aber direkt abliefern." Bis auf die beiden Langzeitverletzten Marcel Skora und Onur Cavus ist der Korschenbroicher Kader aber voraussichtlich komplett, die Teutonia hat da größere Sorgen. "Wie schon in Süchteln fallen wieder vier Stammspieler aus, die ich nicht wirklich ersetzen kann", berichtet Trainer Norbert Müller. "Die Niederlage vergangene Woche kam nicht wirklich überraschend, aber ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, Engagement war definitiv da." Deswegen sieht er die morgige Begegnung auch nur als "vermeintliches Spitzenspiel" an, punkten wollen die Kleinenbroicher trotzdem: "Ein Derby ist immer offen, wir müssen alles geben und dann gucken, was möglich ist", so Müller. "Wenn es dann noch regnet wird es auf unserer Asche, die eher einer Mondlandschaft gleicht, nochmals spannender." Das Hinspiel ging 1:1 aus, die Korschenbroicher liebäugeln diesmal mit dem Sieg: "Wir wollen punkten und möglichst lange an Geistenbeck dran bleiben, um die Spannung hochzuhalten", nennt Wachmeister das Ziel. Sieben Punkte liegt der VfB hinter dem Spitzenreiter, Kleinenbroich steht mit drei Zählern weniger an dritter Stelle.

Ganz andere Sorgen hat der TuS Liedberg, der noch am Tabellenende steht. Doch dank des Sieges in Mennrath konnte die Elf von Trainer Thomas Mertens den Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf acht Zähler verkürzen. Mit einem Erfolg bei Germania Geistenbeck würden die Liedberger die Rote Laterne an diese abgeben. "Dann wären wir immerhin nicht mehr Letzter, das ist doch auch schon was", hofft Mertens auf den ersten Auswärtssieg. "Es wird nicht einfach, Geistenbeck ist ein sehr unangenehmer Gegner und wird ebenfalls kämpfen. Aber bei uns sind alle Spieler fit, wir werden nicht aufgeben und hoffentlich was Zählbares mitnehmen."

(srh)
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