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Kreisliga A: Neukirchen braucht noch Zeit

Lokalsport: Kreisliga A: Neukirchen braucht noch Zeit
Perfekte Schusshaltung: Bennedikt Klasen siegte mit Wevelinghoven. FOTO: Georg Salzburg
Rhein-Kreis. Wieder ein Mal ist die Hälfte des Spieltags in der Fußball-Kreisliga A schon vor dem eigentlich "SpielTAG" gelaufen. Von Felix Strerath

Spiele unter der Woche Schon am Dienstag besiegte der VfR Büttgen den FC Zons mit 2:1 (1:1). Amin Salmi und Michael Cherchi sorgte in Zons schon für den zweiten Saisonsieg der Büttgener. Niko Baum schoss das einzige Tor für Zons. Am Donnerstag gewann dann auch der BV Wevelinghoven sein Gastspiel beim SSV Delrath mit 2:1 (0:2). "Wir haben in der ersten Hälfte das Spiel kontrolliert und sind verdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeiten haben wir leider ein bisschen den Faden verloren und es verpasst, den Sack früher zu zumachen", beschrieb BV-Trainer Armin Kiese die Partie. Die Treffer für die Gäste erzielten Maik Kaiser und Jan Sönke. Nico Kneppel hieß der Delrather Torschütze. Kiese gönnt seinen Spielern nun das anstehende Schützenfest: "Alle freuen sich auf die Kirmes.

Bis Donnerstag ist trainingsfrei." Auch die Grevenbroicher konnten einen Sieg verbuchen. Im Duell mit dem Aufsteiger FC Straberg setzte sich Süd mit 2:0 (1:0) durch. "Uns fehlte das eine oder andere Prozent, trotzdem denke ich, dass ein Punkt drin gewesen wäre", fand Strabergs Trainer Rainer Voigt. Murat Kötürk machte mit seinem Doppelpack den zweiten Saisonerfolg der Hanschmann-Truppe perfekt. Im letzten Spiel am Donnerstagabend hieß der Sieger TuS Hackenbroich. Mit 3:0 (2:0) setzte sich Hackenbroich gegen den SV Glehn durch. TuS-Trainer Andreas Pallasch: "Glehn war ein mutiger Gegner, der ein Angriffspressing gespielt hat. Die hochstehende Abwehrreihe konnten wir mit schönen Kombination überlisten." Zwei Mal Daniel Tüpprath und Daniel Errens trafen für Hackenbroich.

Jungspunde Erst morgen (15 Uhr) ist die SG Neukirchen/Hülchrath zu Gast bei der DJK Novesia. Neukirchen tritt in diesem Jahr mit einer deutlich jüngeren und unerfahreneren Mannschaft an. Der Aufgabe angenommen hat sich in Dirk Hermes ein neuer Trainer. Bis auf Tobias Schmitz standen am ersten Spieltag nur Spieler unter 24 Jahren auf dem Platz. Mit Hendrik Ritz, Dominik Steins, Ferhat Duman, Tim Becker und Bastian Bless waren sogar fünf Akteure von Beginn an dabei, die in der vergangenen Saison noch A-Junioren gespielt haben. "Wir haben eine ganz junge Mannschaft. Natürlich sind die Jungs am Anfang sehr nervös. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, um Selbstvertrauen zu gewinnen", erklärt Hermes.

Ein wenig gezwungen zu seinem Jugendstil wird Hermes auch: Gestandene Spiele wie Innenverteidiger und Kapitän Nils Brückner oder Hendrik Fletzoreck fallen aktuell noch aus. "Wir brauchen noch circa zehn Spiele, um uns einzugewöhnen. Es ist kein kleiner Sprung vom Junioren- zum Seniorenfußball", gibt Hermes seinen Talenten noch Zeit und Verständnis. Zum Spiel gegen Novesia sagt Hermes: "Wir wollen mindestens einen Punkt mitnehmen." Gegenüber Mehmet Altin hat etwas dagegen: "Wir rechnen mit einem Sieg." Nicht mit dabei sind bei der Novesia die Stammkräfte Daniel Oliveira sowie Manuel und Daniel Vasconcelos.

Angstgegner In der vergangenen Saison hat sich der SV Bedburdyck/Gierath sehr schwergetan gegen den VdS Nievenheim II. Die Nievenheimer zählten zu den drei Teams, gegen die der SV keinen Sieg holte und waren somit maßgeblich am misslungenen Aufstieg der Gierather beteiligt. "Wir sind hochmotiviert und freuen uns auf das Spiel", bestätigt VdS-Coach Alex Foth. Gierath will es in diesem Jahr besser machen, weiß auch Co-Trainer Daniel Hoff: "Wir spielen auf Sieg. Wir schauen uns den Gegner an und werden eine Lösung finden." Beim Auswärtsspiel in Nievenheim fehlen Marco Wenzek, Lukas Bättgen und Dominik Strerath. Aber auch der Gastgeber muss auf Andre Becker, Max Scharlott und Andreas Schmidtke verzichten.

Trotz der Tatsache, das Orken als Absteiger in die Kreisliga A gekommen ist und Kaarst als Aufsteiger, sind die Kaarster morgen (15 Uhr) in der Favoritenrolle. Die SG Orken/Noithausen ist mit der komplett erneuten Mannschaft noch in der Findungsphase und braucht Zeit. Die SG Kaarst II hingegen ist ein eingespieltes Team, dass schon in der vergangenen Woche bewiesen hat, wozu es in der Lage ist. Doch Kaarsts Trainer Oliver Ossenbühl warnt: "Wir müssen weiter Gas geben und das Tempo beibehalten." Nicht im Kader sind der gesperrte Igor Fafenrot und Sebastian Seget (Prellung).

Ebenfalls im Einsatz ist der SC Grimlinghausen, und zwar bei den Sportfreunden aus Delhoven. Grimlinghausen reist mit einem 6:0-Sieg im Rücken an, Delhoven will nach dem Unentschieden im Derby den ersten "Dreier einfahren". Sascha Querbach, Trainer des FC Delhoven, hat aus dem Lokalduell seine Schlüsse gezogen: "Wir haben uns schwergetan gegen einen tief stehenden Gegner" - und fügt seine Lösung gleich an: "Wir haben versucht, mehr Tempo in unser Spiel reinzubringen." Verzichten muss er gleich auf drei gesperrte Spieler: Michael Busch, Marcel Klein und Claudio Lauricella-Pici.

Quelle: NGZ
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