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Gedankenspiele
Kreisvorsitzender liebäugelt mit einer Rückkehr nach Gustorf

Gedankenspiele: Kreisvorsitzender liebäugelt mit einer Rückkehr nach Gustorf
Spielten erneut vor gähnend leeren Rängen: (v. l.) Manuel Sousa (VfL Jüchen/Garzweiler), Giovanni Demme (TuS Grevenbroich) und Jonas Kell. FOTO: "Tinter, Anja (ati)"
Neuss. So richtig zufrieden konnte Hermann-Josef Koch mit der Stimmung und der Besucherzahl auch bei der fünften Auflage der Endrunde im Dormagener TSV-Sportcenter nicht sein.

"Wir haben schon vieles ausprobiert, aber die Endrunde in Dormagen wird von den Zuschauern leider nicht so angenommen, wie wir uns das erhofft hatten", fand der Vorsitzender des Fußballkreises Grevenbroich/Neuss.Wieder einmal blieben die großen Tribünen am Höhenberg gähnend leer, viel mehr als 150 Zuschauer werden die Kreishallenmeisterschaft nicht besucht haben.

Zwar stellt Werner Völkel, Kassierer des zum vierten Mal in Folge ausrichtenden VdS Nievenheim, fest: "Im Vergleich zum Vorjahr, als es nur um die 50 Zuschauer waren, fand ich es dieses Jahr schon deutlich besser." Dennoch scheint eine Rückkehr in die Gustorfer Sporthalle am Torfstecherweg alles andere als ausgeschlossen. "Wir überlegen sicherlich, wie es weitergeht. Es kann sein, dass wir wieder zurück nach Gustorf gehen, es kann aber auch genauso gut sein, dass wir nächstes Jahr erneut in Dormagen spielen.

Das werden wir uns über die kommenden Monate genau überlegen", sagt Koch. Den Segen von Trainern und Spielern hätte er mit dieser Entscheidung ohne Frage. "In Gustorf war das eine ganz andere Atmosphäre, da ist alles eng beisammen, die Halle ist voll", meinte Delhovens Trainer Sascha Querbach vor dem Turnier. Erneut ohne Banden spielen zu müssen, will Koch so oder so verhindern: "Es kann gut sein, dass wir bald einen Sponsor haben." Für die rund 1000 Euro teuren Plexiglasbanden hatte der Fußballkreis in diesem Jahr kein Geld.

Die mit den Seitenauslinien verbundenen Spielunterbrechungen stießen bei den Trainern auf gemischte Gefühle. "Nicht so schlimm wie erwartet", fand es Querbach. Kaarsts Dirk Schneider meinte: "Das hat uns gefühlte sechs Minuten Zeit pro Spiel gekostet."

(pas-)
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