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Lokalsport
KSK stürzt trotz starken Auftritts vom Tabellenthron

Neuss. Im Topkampf der Ringer-Oberliga unterliegt Konkordia Neuss der TSG Herdecke wie in der Hinserie knapp mit 13:15.

Nach der knappen 13:15-Niederlage im Topduell der Ringer-Oberliga mit der TSG Herdecke ist der KSK Konkordia Neuss den so hart erkämpften Platz an der Sonnen schon wieder los.

Die Ausfälle von Mimoun Touba (Arbeit) und Lom-Ali Eskijew (Verletzung) waren für die Gastgeber nicht zu kompensieren. Dazu kamen drei unglückliche 0:1-Niederlagen, "die auf fehlende Cleverness und Kampfrichterentscheidungen zurückzuführen waren", sagte KSK-Ehrenpräsident Hermann J. Kahlenberg, der sich aber als fairer Verlierer erwies: "Herdecke ist ein würdiger Sieger - wiederholte den Hinkampfsieg mit genau dem gleichen Ergebnis und ist wieder Tabellenführer." Der Kampf begann aus Neusser Sicht mit einem Paukenschlag: Der erst 14-jährige Deni Nakaev (57 kg) blieb gegen den Klasseringer Szabolcz Lakatos (Rumänien) auch in seinem zweiten Einsatz mit 14:2-Punkten siegreich. Dagegen hatte der 15-jährige Samuel Bellscheidt (61 kg) gegen Tibor Pal aus Ungarn, stärkster Ringer der Liga in dieser Gewichtsklasse, bei seiner Schulterniederlage keine Chance.

Knapp ging es beim 4:5 von Anatolij Efremov (66 kg) gegen Daniel Beucke zu. Ersatzmann Abubakar Alaudinov (70 kg) konnte gegen Stephan Thoß eine Schulterniederlage nicht verhindern. Dasselbe Schicksal ereilte Daniel Hofsetz (75 kg) gegen Adil Boulakhri. Kirill Surikow, der für die Klasse bis 75 Kilogramm extra abtrainiert hatte, unterlag Burak Timilli mit 4:6. Dafür war der Auftritt von Grigorii Stepanov (80 kg) wie immer souverän: Er siegte auch in seinem neunten Kampf gegen Nils Holk auf Schulter. Einen unerwarteten 6:0-Erfolg verbuchte Schamil Kasumov (86 kg) gegen Szabolcs Hatos-Dragut aus Ungarn. In seinem ersten Einsatz für den KSK in der Oberliga zeigte Gamzat Rurakhmaev (98 kg) seine Klasse und siegte auf Schulter. Wegen der Ausländerbegrenzung hatte er bisher ausgesetzt. Jonas Billstein (130 kg) zog gegen den erfahrenen Mesut Kayar, im Vorjahr noch in der 2. Bundesliga aktiv, mit 4:5 den Kürzeren. Seine Trainer Max Schwindt und Erich Marjalke haderten indes mit der Leistung des Kampfrichters.

Kahlenberg freute sich trotzdem über eine gelungene Veranstaltung: "Begeistert waren die Zuschauer auch von den sogenannten Präsentationskämpfen des Konkordia-Nachwuchses, die während der Begegnung stattfanden."

(sit)
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